Zum Inhalt

Zur Navigation

6.1.2012 – Runde 2

Abreise nach Kurzspiel-Schwächen

Mit 76 (+3) in der zweiten Runde der Africa Open fällt Markus Brier zur Halbzeit auf Rang 136 zurück. Beim ersten Turnier der neuen Saison verhindern Schwächen im kurzen Spiel den Einzug ins Wochenende.

Knapp außerhalb der Cutränge in die zweite Runde gestartet, beginnt Markus Briers Aufholjagd am Freitag mit zwei frühen Birdies erfolgreich. Am ersten Par 3 (Nr. 2, 160 m) fällt beinahe ein Hole in One und auf Loch 6 (Par 4, 282 m) läuft ein langer Putt ins Ziel. „Der Start war nicht schlecht, obwohl ich schon auf den ersten beiden Par 5 machbare Birdiechancen ausgelassen habe. Mit teilweise desaströsen Chips und Pitches hat sich dann mein Score langsam aufgelöst“, analysiert Brier den Rundenverlauf am Freitag.

Bittere Fehler im kurzen Spiel führen auf den Löchern 7, 8 und 10 zu frustrierenden Bogeys. Im Gegensatz zur ersten Runde gelingen aus kurzen Distanzen die Approaches nicht nach Wunsch und von den Vorgrüns passieren Dreiputts. Mit zwei Bogeys im letzten Rundendrittel verspielt Brier endgültig mögliches Preisgeld beim ersten Turnier des Jahres. „Zum Schluss habe ich es mit der Brechstange versucht, und das geht selten gut“, so Brier, der sich kurz nach der Runde schon Richtung Johannesburg, zum nächsten Turnier aufgemacht hat.

An der Spitze scort Louis Oosthuizen (RSA) fantastische 62 (-11) und geht bei 15 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf vier Südafrikanische Verfolger in das Wochenende. Der zweite Österreicher im Feld, Rookie HP Bacher, scheitert ebenfalls deutlich am Cut.

 

5.1.2012 – Runde 1

Birdies zum Einstand

Mit sechs Birdies und vier Bogeys eröffnet Markus Brier die Africa Open und die Saison 2012 mit 71 (-2). Nach den Vormittagspartien rangiert er damit derzeit auf Rang 34.

„Es war nicht besonders schwierig zu spielen, das sieht man an den Scores. Mit den sechs Birdies kann ich aber zufrieden sein – das ist ausbaufähig“, bilanziert Markus Brier nach der ersten Runde im neuen Jahr. „Man spielt hier viele kurze Eisen in die Grüns, und die haben ganz gut funktioniert. Es waren aber noch ein paar komische Schüsse dabei und die meisten Bogeys sind mit verpassten Up-and-Downs passiert“, erläutert Brier die wild durchgemischte Scorekarte in der ersten Runde nach der Winterpause.

Am klassischen Kurs über dem Strand von East London startet Brier auf Loch 9 (Par 4, 429 m) in das Turnier. Der erste Drive des Jahres gerät ins Rough und folglich ein Bogey am ersten Loch auf die Scorekarte. Mit drei Birdies in Serie kontert Brier aber umgehend. Auf Loch 11 (Par 5, 482 m) erreicht er mit einem starken 3er-Holz das Grün mit dem zweiten Schlag; auf den Löchern 12 (Par 4, 392 m) und 13 (Par 4, 301 m) landen die Approaches nahe am Ziel.

Danach wechseln sich jeweils drei Birdies und drei Bogeys in regelmäßiger Reihenfolge ab. Mit dem hervorragenden Schuss ins Grün mit dem 8er Eisen auf Loch 17 (Par 3, 150 m ) zeigt Brier einmal mehr, dass er schon in der ersten Runde des neuen Jahres ein gutes Gefühl für die wichtigen Grünattacken gefunden hat.
Mit Scores weit unter Par zeigen vor allem die Südafrikaner, was bei guten Bedingungen möglich ist. Derzeit führt Thomas Aiken (RSA) mit 64 (-9).