15.1.2012 – Runde 4
Bogeys gleich zu Beginn
Mit vier Bogeys auf den ersten fünf Löchern der Finalrunde der Joburg Open scort Markus Brier am Sonntag 74 (+2) und fällt im Gesamtklassement bis auf Rang 52 zurück.
Von Tee 10 des langen und engen East-Course des Royal Johannesburg and Kensington GC in den 4. Durchgang gestartet, kämpft Markus Brier am Vormittag mit Fehlern vom Tee. Auf den Löchern 10, 11 und 14 finden die Drives nicht das Fairway. Brier muss sich zwei Mal unter Bäumen quer befreien (Löcher 10 und 11) und schlägt auf Loch 14 vom Abschlag ins Wasser. Ein Dreiputt auf Loch 13 komplettiert den total misslungen Auftakt in die Finalrunde. „Die Fehler am Anfang waren sehr kostbar; da habe ich gleich vier Bogeys auf der Scorekarte picken gehabt. Ab der 17 habe ich dann wieder Golf gespielt und auch einige gute Chancen herausgearbeitet“, kommentiert Brier nach der Runde.
Birdies auf den Löchern 18 und 1 (beides Par 5) mildern den frühen Schaden. „Auf den Löchern 2, 3, 5 und 6 war ich jeweils in regulation 3 bis 5 Meter neben der Fahne, habe aber leider keinen Birdieputt hineinbekommen“, so Brier. Auf Loch 8 (Par 5) attackiert er noch einmal und greift mit dem zweiten Schlag aus 240 Meter bergauf das Grün an. Der Ball gerät aber links neben das Ziel – aus dem Rough neben dem Grün gelingt kein weiterer Schlaggewinn. Am letzten Loch (Nr. 9, Par 4) springt der nahezu perfekte Approach mit dem 9er-Eisen vom Flaggstock 5 Meter neben das Loch. „Der letzte Golfschlag diese Woche war genial; der wäre ganz knapp neben dem Loch gelandet“, so Brier.
Für den 43-jährigen Wiener in seiner 13. Saison auf der European Tour geht damit die erste Turnierreise im Race to Dubai 2012 zu Ende. Sein nächster Einsatz ist Ende Jänner in Abu Dhabi; darauf folgt das Turnier in Quatar. „Um dieses Jahreszeit ist es immer schwierig schnell ins Spiel zu finden. Leider habe ich hier in Südafrika nur phasenweise gutes Golf gespielt“, bilanziert er vor der Heimreise. Branden Grace (RSA) gewinnt die Joburg Open mit 17 unter Par und einen Schlag vor Jamie Elson (ENG). Bernd Wiesberger (AUT) belegt Rang 9 (-13). HP Bacher und Florian Prägant sind am Cut gescheitert.
14.1.2012 – Runde 2 und 3
Der erste Cut des Jahres
Markus Brier scort zum Auftakt der Joburg Open 71 (-1). Mit drei Birdies am deutlich schwierigeren Ostkurs hat er sich alle Chancen gewahrt, den morgigen Cut zu schaffen.
Am dritten Tag der Joburg Open absolviert Markus Brier 28 Löcher. Mit par auf den Backnine des West-Course schafft Brier am Vormittag ohne Probleme den Sprung ins Preisgeld. In Runde 3 am East-Course stehen sich vier Birdies und zwei Bogeys gegenüber (70, -2, T27).
Am langen Golf-Samstag im Royal Johannesburg and Kensington Golf Club startet Markus Brier sehr früh in den unterbrochenen 2. Durchgang. „Um dreiviertel Sieben war es heute super zum Spielen. Mein Schwung war von Anfang an sehr solide. Ich habe schon in der Früh fast alle Grüns getroffen. Ich kann mit dem Eregnis trotzdem nicht ganz zufrieden sein. Den ganzen Tag über waren einige Putts auf der Linie zu kurz und ich habe zu viele Chancen aus 3 bis 5 Meter ausgelassen“, fasst Markus Brier seine 2. und 3. Runde zusammen.
Brier scort gleich am ersten Loch des Tages ein Birdie und lässt dann ein Par nach dem anderen folgen. Mit den drei Birdies von Freitag (insgesamt 68, -3) und der soliden Auftaktrunde am schwierigeren East-Course schafft er zum ersten Mal in der neuen Saison den Sprung in den Cut. Mit 70 (-2) verbessert er sich im Kampf um die 1,3 Millionen Euro Preisgeld bis auf derzeit Rang 27.
Um die Mittagszeit geht es für den 43-jährigen Wiener auf den Backnine des East-Course in die dritte Runde. Zwei Birdies hintereinander, auf den Löchern 15 (Par 4) und 16 (Par), sorgen für eine ordentliche Verbesserung am Leaderboard. „Da sind hintereinander zwei Putts aus rund 7 Meter gefallen – das war natürlich angenehm“, freut sich Brier. Nach dem Turn gelingt ein Birdie am Eröffnungs-Loch, doch gleich darauf passiert das erste Bogey des Tages. Bei immer schwierigeren Verhältnissen kostet im Zwielicht auf Loch 8 (Par 3) noch ein Dreiputt einen wertvollen Schlag. „Wenn morgen wieder ein Gewitter kommt, können wir das Turnier vielleicht erst am Montag beenden; die Wettervorhersage ist aber besser als für die Tage zuvor“, so Brier.
Bei 7 unter Par liegt Brier schon 8 Schläge hinter den Führenden Branden Grace (RSA, -15) zurück. Die Top-10 sind mit drei Schlägen Rückstand in der Finalrunde aber noch zu erreichen. Als 10. bei -10 rangiert derzeiteit Bernd Wiesberger; Hanspeter Bacher und Florian Prägant scheitern am Cut.
12.1.2012 – Runde 1
Brier kommt in Form
Markus Brier scort zum Auftakt der Joburg Open 71 (-1). Mit drei Birdies am deutlich schwierigeren
Ostkurs hat er sich alle Chancen gewahrt, den morgigen Cut zu schaffen.
Drei von vier Par 5 kann Markus Brier am Donnerstag für seine
Schlaggewinne nutzen. Das erste Birdie gelingt auf Loch 1 (Par
5); zum Abschluss fällt auf Loch 18 (Par 5) beinahe ein Eagle.
„Mein Spiel war OK und besser als vergangene Woche. Die Bälle
waren zum Großteil schön auf der Linie und am Anfang sind
wichtige Up-and-Downs gelungen“, fasst er sein Spiel zusammen.
Nach dem Birdie aus dem Grünbunker auf Loch 1 rettet er
auf den Löchern 2, 3 und 4 die Pars mit starken Chips. „Auf der
6 habe ich leider eine gute Chance vergeben. Ab dann habe ich
viele Grüns getroffen, war aber leider meistens zu weit weg, um
zu scoren“, so Brier. Auf Loch 8 (Par 5) chippt er mit dem dritten
Schlag 2 Meter zur Fahne, und locht zum zweiten Schlaggewinn.
Ein seltener Ausrutscher vom Tee passiert auf Loch 10 (Par 4).
Brier muss quer unter einem Busch raus-chippen und handelt
sich sein erstes Bogey ein. Auf Loch 16 (Par 3) landet der Abschlag
neben dem Grün – aus der dichten Wolle gelingt der Parsave nicht. Am letzten
Loch (Nr. 18, Par 5) erreicht er das Grün mit dem zweiten Schlag und aus etwa 7 Meter
findet der schwierige Bergab-Putt beinahe sein Ziel. Nur eine Umdrehung mehr wäre notwendig
gewesen, um ein Eagle zu scoren.
Markus Brier rangiert mit -1 zwar schon um die Mittagszeit außerhalb der Cutränge (dzt.
T69), doch teet er in Runde 2 am einfacheren West-Course auf. „Morgen wird es deutlich
einfacher. Der andere Platz ist kürzer und offener; man kann aggressiver spielen und hat
viel mehr kurze Eisen in die Grüns“, so Brier.
Bei unterbrochenem Spiel wegen eines Gewitters, führt Damien McGrane (IRL) bei 8 unter
Par. Desvonde Botes (RSA) gelingt mit -7 die bisher einzig wirklich tiefe Runde am East-
Course. Relativ wenige Spieler bleiben am East Course unter Par. Bernd Wiesberger liegt -1
nach 12 (EC), Florian Prägant rangiert bei par nach 3 (EC), nur Hanspeter Bacher ist mit +1
nach 15 am West-Course deutlich über dem Soll. Die erste Runde ist unterbrochen

