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5.2.2012 – Runde 3

Rückschlag im Finale

Bei dem auf 3 Runden verkürzten Qatar Masters scort Markus Brier in der Finalrunde 73 (+1). Mit drei Bogeys und zwei Birdies fällt er auf Rang 59 zurück.

Im dichtgedrängten Leaderboard vor der Finalrunde geht Markus Brier als 26. in die Finalrunde. Das angestrebte Ziel, sich mit einem starken dritten Durchgang noch einmal ordentlich zu verbessern, kann er mit Problemen am Grün nicht umsetzen. Die zwei Schlaggewinne am Sonntag gelingen erst, nachdem Brier drei Bogeys notieren muss.

„So schlimm wie es ausschaut war es heute nur auf den Grüns. Ich habe zwar 14 Grüns in Regulation getroffen, aber wenn der Putter nicht mitspielt wird es schwierig“, bilanziert Brier enttäuscht. „Der erste Single-Putt ist erst auf der 13 gefallen“, schildert er die Misere in den ersten beiden Rundendritteln. Am Par 3 (Nr. 13, 186 m) gelingt das erste von zwei Birdies. Danach kann Brier, wie in den beiden Runden zuvor, auf dem kurzen Par 4 im Finish (Nr. 16, 281 m) einen weiteren Schlaggewinn verbuchen. Dem gegenüber stehen drei Bogeys auf den Löchern 4 (Par 4, 378 m), 6 (Par 4, 446 m) und 11 (Par 4, 433 m).

Nachdem Brier im vergangenen Jahr in Qatar mit dem 3. Rang sein weitaus bestes Saisonergebnis eingefahren hat, beendet er seinen heurigen Desert Swing ohne nennenswertes Erfolgserlebnis. Mit dem Verzicht auf den Start in Dubai und in Indien, sind die Open de Andalucia, Mitte März, Briers nächstes Turnier.

Den Sieg in Qatar holt sich der Schotte Paul Lawrie, der mit 65 (-7) einen Vorsprung von vier Schlägen herausarbeitet. Bester Österreicher wird Martin Wiegele auf Rang 35.

 

 

 

4.2.2012 – Runde 2 - ZWISCHENSTAND

Brier holt auf

Wegen einer langen Spielunterbrechung am Freitag wurde das Qatar Masters auf 54 Löcher reduziert. Markus Brier beendet seinen zweiten Durchgang erst am Samstag und arbeitet sich mit 70 (-2) auf derzeit Rang 16 (-2) nach vor.

So schlimm war der Sturm am Freitag dass sich die Bälle auf den erhöhten Grüns bewegt haben – ein Unterbrechungsgrund für die Verantwortlichen der European Tour. Brier, der am Freitag 10 Löcher spielen kann, startet mit einer frühen Startzeit mit einem Bogey in seine zweite Runde. Vor der Unterbrechung drückt er aber Birdies auf den Löchern 16 (Par 4, 281307 m) und 18 (Par 5, 538 m) sein Score unter Par. „Die Finishing-Holes sind bei Rückenwind eigentlich die einzigen wirklichen Birdielöcher“, schildert Brier, der auf der kurzen 16 mit Chip-Putt zum Schlaggewinn kommt. Auf Loch 18 findet sein zweiter Schlag zwar den Grünbunker, doch bringt er den langen Bunkerschlag nahe zur Fahne und locht erneut zum Birdie.

Am Samstag bleiben Markus Brier 8 Löcher zu spielen. Mit seinem Birdie auf Loch 7 (Par 4, 358 m) und ohne Schlagverlust ist der Pro vom Diamond CC zufrieden: „3, 5, 7 – das sind die schwierigsten Löcher am Platz. Bei zwei Schläger Wind heute bin ich mit dem Ergebnis unter Par sehr zufrieden“, bilanziert Brier. „Natürlich ist es schade, nur drei Runden zu spielen – aber mit den US-Spielern, den Fernsehübertragungen und dem relativ kurzen Tageslicht kommen viele Argumente zusammen. Die Scores sind zur Zeit sehr nahe beisammen und ein gutes Ergebnis ist immer noch möglich“, so Brier. Auf Rang 16 hat er derzeit nur zwei Schläge Rückstand auf die Top-3.

Mit drei Birdies auf seinen ersten sechs Löchern des zweiten Durchgangs übernimmt Peter Hanson (SWE) die Führung (-6). Bernd Wiesberger hat als 40. vier Löcher seiner zweiten Runde gespielt. Martin Wiegele rangiert nach 6 gespielten Löchern genau an der Cutmarke bei +1. Um 10 Uhr 45 (MEZ) sind die letzten Spieler in ihre zweite Runde gestartet. Briers Ausgangsposition für die Finalrunde wird sich noch verändern.

 

 

 

2.2.2012 – Runde 1

Sand im Auge – Par auf der Karte

Ein ernsthafter Wüstensturm empfängt die European Tour zum Auftakt des Commercial Bank Qatar Masters in Doha. Markus Brier kommt mit zwei Birdies auf den letzten drei Löchern zur Parrunde (72) und platziert sich auf Rang 36.

Gespielt wird auf der European Tour bei fast jedem Wetter. Erst wenn zum Beispiel der Wind die Bälle am Grün bewegt, der Platz unter Wasser steht oder Blitzgefahr herrscht wird unterbrochen. Einen Sandsturm mit zeitweise weniger Sichtweite als 150 Meter ist aber selbst für Markus Brier in seinem 13. Jahr in der ersten Liga eine Seltenheit. „Ich habe mit Sonnenbrille gespielt und trotzdem hat es in den Augen gekratzt. Die Runde war schwer OK – eine meiner besten Parrunden überhaupt“, resümiert Brier zufrieden.

Dabei muss der 43-jährige Wiener erst drei Schlagverluste mit Ausrutschern beim Putten hinnehmen, bevor er das Score im Finish in die richtige Richtung dreht. „Die Bogeys sind nicht wirklich aus dem Spiel entstanden, aber bei dem Wind kann viel passieren“, so Brier. Auf Loch 6 (Par 4, 446 m) und Loch 7 (Par 4, 358 m) mislingen die Parsaves aus rund zwei Meter. Ein Dreiputt passiert auf Loch 11 (Par 4, 433 m). „Das Putten ist bei 3 bis 4 Schläger Wind brutal. Über einem halben Meter kann quasi alles passieren“, schildert Brier.

Mit dem „Putt des Tages“, so Birer, auf Loch 12 (Par 4, 392 m) gelingt aus sechs Meter das erste Birdie. Auf Loch 16 – dem einprägsamen kurzen Par 4 im Finish – drivt Brier bei Rückenwind bis hinter das Grün und macht das Up-and-down. Gleich darauf bringt er den Abschlag mit dem 8er-Eisen (Loch 17, Par 3, 142 m) bis auf 1,5 Meter zum Stock und verwertet abermals. „Für morgen sind noch höhere Windgeschwindigkeiten angesagt“, so Brier.

1.2.2012 – Vorschau

Mit Schwung und Freude

Optimistisch startet Markus Brier diese Woche in die mit 2,5 Mio. $ dotierten Commercial Bank Qatar Masters. Vergangene Woche hat gezeigt, dass er früh im Jahr tiefe Scores spielen kann, und am Doha GC hat er im Vorjahr mit Rang 3 sein weitaus bestes Saisonergebnis erzielt.

„Ich mag den Platz; es ist ein hervorragendes Paket mit vielen guten Löchern. Hier wirkt alles vertraut und die Proberunde mit Bernd Wiesberger war nett. Ich habe den Ball ähnlich gut getroffen wie am Sonntag“, berichtet Markus Brier erfreut vor dem Turnierstart. Dabei präsentieren sich die Vorbedingungen zweischneidig: „Der Platz ist nicht so schwierig hergerichtet, wie vergangenes Jahr“, schildert Brier. „Die Roughs sind freundlicher, das kommt den Longhittern entgegen.“ Andererseits ist für den Turnierverlauf immer stärker werdender Wind vorhergesagt, was Brier und seinem gefühlvollem Spiel entgegenkommen sollte.

„Es gibt einige richtig gute Golflöcher. Das lange Par 3, Nr. 3 zum Beispiel, oder Loch 16, das kurze Par 4 mit dem Felsen – aber eigentlich sind alle Löcher irgendwie gut“, freut sich Brier. Außer auf Loch 10 werden die Par 5 kaum mit zwei Schlägen zu erreichen sein.

Das Feld in Doha ist nicht viel weniger beeindruckend als beim ersten Turnier des Desert Swing in Abu Dhabi. Die Speerspitze diese Woche bilden, mit Lee Westwood (ENG) und Martin Kaymer (GER), zwei Spieler aus den Top-5 der Weltrangliste. Auch Bernd Wiesberger und Martin Wiegele sind wieder am Start.