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BMW International Open

GC München Eichenried
23. bis 26. Juni
Preisgeld: 2 Mio. €
Titelverteidiger: David Horsey (ENG)

 

 

26.6.2011 – Runde 4

Enttäuschender Abschluss in München

Markus Brier fällt mit einer weiteren Parrunde (72 Schläge) im Gesamtklassement der BMW International Open bis auf Rang 24 zurück. Fünf Birdies stehen in der Finalrunde drei Bogeys und einem Doppelbogey gegenüber.

Mit zwei Birdies gleich zu Beginn der Runde arbeitet sich Markus Brier schnell in Richtung der angepeilten Top-Ten-Platzierung. Doch schon auf den nächsten beiden Löchern verspielt Brier die Schlaggewinne. Auf Loch 3 (Par 4, 409 m) verfehlt er das Grün knapp und schafft das Up-and-Down nicht. Auf Loch 4 (Par 4, 363 m) gerät der Approach ins Wasser und ein Doppelbogey auf die Scorekarte.

„Ich habe super begonnen, aber mich gleich weggeschossen. Diese beiden leichten Löcher Bogey und Doppelbogey zu spielen, war ein schwerer Rückschlag“, bilanziert Brier, der sich im weiteren Rundenverlauf wieder fangen kann, und auf den Löchern 6 und 9 zwei weitere Birdies scoren kann. Ein Rückschlag dann wieder auf der 13 (Par 4, 340 m), wo Brier wiederum das Grün verfehlt und ein Bogey notieren muss. Das fünfte Birdie des Tages (Loch 16, Par 4, 292 m) wird durch ein weiteres Bogey – nach aggressiven Spiel und Wasserball – auf der 18 egalisiert.
„Es war ähnlich wie in vielen Runden in letzter Zeit – kleinere Fehler fressen die Birdies auf. Wenn es gut läuft wirken sich die Fehler nicht so stark aus; aber heute ist viel Frust dazu gekommen“, erklärt Brier.

Am fünften Extraloch im rein spanischen Stechen kürt sich Pablo Larrazabal gegen Sergio Garcia zum neuen Champion in München. Mit 73 (+1) fallen auch Bernd Wiesberger (T43) und Martin Wiegele (T60) am Leaderboard weiter zurück. Markus Brier spielt am Dienstag das Qualifikationsturnier für die British Open.  

 

 

 

25.6.2011 – Runde 3

Rückfall am Moving Day

Von Rang 4 in die dritte Runde der BMW International Open im GC München Eichenried gestartet, spielt Markus Brier eine Parrunde (72 Schläge) und fällt damit auf Rang 16 (-8) zurück.

„Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Die Abschläge waren in Ordnung und ich habe nur ein Fairway gemisst. Das Problem waren heute die Eisen – da waren ein paar richtig schlechte dabei. So sind nicht genug Birdiechancen entstanden und auch die Up-and-Downs haben nicht funktioniert“, bilanziert Markus Brier nach dem dritten Durchgang.

Für den morgigen Finaltag hat Brier die Top-Ten im Visier. „Mir fehlen nur zwei Schläge auf die Top-Ten – das ist machbar. Das wichtigste ist zur Zeit, sich damit für die kommenden Alstom Open de France fix zu qualifizieren“, so Brier, der für das anstehende 3-Millionen-Euro-Turnier am Ryder Cup Platz nahe Paris derzeit noch als Reserve geführt wird.

Brier beginnt den Tag mit einem Birdie, muss aber gleich auf Loch 2 und 3 Schlagverluste hinnehmen. Nach einer langen Parserie gelingt auf Loch 15 das zweite Birdie – doch wieder folg umgehend (auf Loch 16) ein Bogey. Mit seinem dritten Birdie – am Finishing Hole – geht sich schließlich doch noch die Parrunde aus.  

Wie Brier als 4. gestartet übernimmt Mark Foster mit 66 (-6) die Führung bei 14 unter Par. Foster geht mit zwei Schläge Vorsprung auf ein fünfköpfiges Verfolgerfeld bei 12 unter Par in die Finalrunde. Bernd Wiesberger klettert mit 70 (-2) bis auf Rang 23. Martin Wiegele fällt mit der 73 (+1) auf Rang 53 zurück.

 

 

 

24.6.2011 – Runde 2

Die nächste tiefe Runde

Mit fünf Birdies und zwei Bogeys (69, -3) verbessert sich Markus Brier zur Halbzeit der BMW International Open im GC München Eichenried bis auf Rang 4 und verkürzt den Abstand zu den Führenden von drei auf zwei Schläge.

„Mein Spiel war ganz ähnlich wie gestern – eine Runde Sache ohne gröbere Fehler!“, freut sich Markus Brier nach dem erfolgreichen zweiten Durchgang in München. Nach den gestrigen Regenfällen ist der Platz relativ weich und Brier kann die Verhältnisse für sich nutzen: „Ich habe die Fahnen heute gut attackieren können, auch mit den mittleren und langen Eisen. Toll, dass die weichen Grüns auch am Nachmittag noch gut zum Putten waren“, so Brier, der seinen Arbeitstag unter der Begleitung von bis zu 300 Fans nahezu ohne Regenschauer absolviert.
„Es sind wieder zwei-drei lange Putts gefallen, aber die größte Freude habe ich heute mit meinem Wedgegame gehabt“, schildert Brier; und weiter: „Das Ziel ist, in den nächsten beiden Runden den Rhythmus zu halten – wenn etwas funktioniert darf man nichts ändern.“ Mit 67/69 (-8, T4) geht Markus Brier – wie im Vorjahr – als einer der engeren Titelanwärter in die Finalrunden des 2-Millionen-Euro-Turnieres.

Im Spielverlauf am Freitag muss Brier wieder ein frühes Bogey hinnehmen. Auf Loch 3 misst er den Parsave aus 2 Meter nach Bunkerschlag – es sollte der einzige Fehler am Grün bleiben. Das erste von fünf Birdies gelingt auf Loch 6 (Par 5, 440 m) mit perfekten Lobshot tot zum Stock. Birdie-Doppelschlag auf den Löchern 9 und 10: am Par 5 (Nr. 9) locht er aus 5 Meter; auf der 10 (Par 4, 431 m) ist nach spektakulärem langen Eisen nur ein kurzer Putt notwendig. Aus 7 Meter vom Vorgrün locht Brier den Birdieputt auf Loch 13 (Par 4, 340 m). Das zweite Bogey passiert auf Loch 15 (Par 4, 424 m), wo der Grünschuss aus dem Semirough in der Wolle zwischen Bunker und Grün landet. Gleich am nächsten Loch gelingt jedoch der Ausgleich, als Brier unbeeindruckt einem perfekten 3er-Holz vom Tee ein perfektes Sandwedge auf einen Meter folgen lässt. Der machbare Birdieputt auf Loch 18 schrammt nur knapp am Loch vorbei.

 

 

23.6.2011 - Runde 1

5 unter zum Einstieg


Nach hervorragender Puttleistung in der Auftaktrunde der BMW International Open im GC München Eichenried rangiert Markus Brier bei 5 unter Par (67 Schläge) auf Rang 5.

„Die Runde war OK, nicht astrein, aber es sind keine groben Fehler passiert und einige sehr lange Putts gefallen – das macht den Unterschied aus“, schildert Markus Brier nach dem Spiel am Donnerstag. Mit vier Birdies in seinem letzten Rundendrittel hat er vor allem im Finish stark scoren können. Dass dem erfahrenen Tourspieler die Grüns in Eichenried liegen, hatte Brier vor einem Jahr gezeigt, als er mit 67/67/70/74 (-10) lange Zeit ganz vorne mitspielte und sich letztendlich mit Rang 30 zufrieden geben musste. „Die Grüns sind gut in Schuss und es hat kaum große Wellen. Mein Schlag des Tages war sicherlich der vom Vorgrün gelochte 15-Meter-Birdieputt auf Loch 15 (Anm.: Par 4, 424 m)“, so Brier.
Von Tee 10 mit einem Bogey in den Tag gegangen, sollte das Birdie auf der 15 den Auftakt bilden zu insgesamt sieben Schlaggewinnen in Runde 1. Brier legt auf Loch 16 (Par 4, 292 m) aus kurzer Distanz nach und scort auf Loch 1 (Par 4, 395 m) – wiederum vom Vorgrün – aus 6 Meter sein drittes Birdie.

Die Probleme mit dem Driver hat Brier in der ersten Runde in München in Griff. „Ich habe viel trainiert und einen neuen Mizuno Kopf im Spiel und es ist zum Glück deutlich besser gegangen“, so Brier. Es folgt ein Bogey auf der 3 (Par 4, 409 m), wo er seltenerweise den Teeschuss ins sanfte Rough verzieht, sich zwar gut retten kann, aber um das Grün den Parsave verspielt. „Ab dann ist es perfekt gelaufen“, kommentiert Brier die nun folgenden vier Birdies auf den verbleibenden sechs Löchern. Auf Loch 4 fällt der Birdieputt aus 7 Meter, auf Loch 5 bleibt nach starkem Approach ein kurzer Putt. Mit 3er-Holz und 4er-Eisen erreicht er das Grün auf Loch 6 (Par 5, 440 m) und lässt sich den dritten Schlaggewinn in Serie nicht nehmen. Schließlich fällt auf Loch 8 der vierte lange Putt (hier aus 10 Meter) zum siebenten Birdie in Runde 1.

Mit der 67 (-5) liegt Brier als 5. zwei Schläge hinter dem Führenden Gary Boyd (ENG, -7). Einen Schlag hinter dem bestplatzierten Österreicher rangiert Retief Goosen (RSA, -4) auf Rang 7. Martin Wiegele kommt auf 70 (-2) und ist aussichtsreicher 24.; bei Bernd Wiesberger überwiegen mit 74 (+2, T128) die Schlagverluste. Bei einsetzendem Regen am Nachmittag, sollten die Top-Scores am Donnerstag nicht mehr erreicht werden.

22.6.2011 - Vorschau

Das kleine Heimspiel im Zeichen des Propellers

Markus Brier startet diese Woche bei den BMW International Open im GC München Eichenried. Das Vorzeigeturnier eines der Hauptsponsoren der European Tour ist für die drei Österreicher im Feld ein kleines Heimspiel.

„Aus Salzuburg und Tirol ist es ja nicht weit, und es ist toll, wenn man eigene Fans am Platz hat und Bekannte bei einem Turnier vorbeischauen. Mit Martin Wiegele und Bernd Wiesberger im Feld teilt sich der Trubel heuer schön auf“, freut sich Markus Brier über das anstehende Turnierwochenende in Bayern. Auf dem relativ kurzen, aber trickreichen Kurs nahe München werden diese Woche 2 Mio. Euro ausgespielt.

„Auf den ersten Neun Löchern schlagen wir nur zwei bis drei Driver. Erst auf den hinteren Bahnen geht es dann um die Länge, so auf Loch 14 (Anm.: Par 4, 448 m) und Loch 15“, schildert Brier, der in den vorangegangenen Turnieren vor allem vom Tee in Bedrängnis gekommen ist. „In den letzten Wochen war mein Spiel eigentlich ganz solide, es war der Driver, der bessere Resultate verhindert hat. Viele Bogeys sind mit Fehlern vom Tee passiert“, so Brier. Mit intensiven Range-Sessions und dem einen oder anderem Schaft-Experiment hat er versucht die Sache in den Griff zu bekommen. Der relativ kurze Platz und niedrige Roughs in diesem Jahr könnten einer Leistungssteigerung entgegenkommen.

Der Kurs von Architekt Kurt Rossknecht – der auch in Österreich viele Plätze gestaltet hat – wartet dieses Jahr mit kleinen Neuerungen auf: Auf Loch 4 (Par 4, 363 m) wurden neue Backtees gebaut, und auf Loch 15 (Par 4, 424 m) lauert ein neuer Fairwaybunker. Für die nächsten Jahre wurde angekündigt, das Turnier abwechselnd auch am bewährten Championship-Kurs im GC Gut Lärchenhof in Pulheim bei Köln auszutragen.