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BMW Italian Open by CartaSi

Royal Park I Roveri
9. bis 12. Juni
Preisgeld: 1,5 Mio. €
Titelverteidiger: Fredrik Andersson-Hed (SWE)

 

 

 

10.6.2011 - Runde 2

Vier Bogeys – zwei Schläge aus dem Cut


Markus Brier bekommt auch in der zweiten Runde der BMW Italian Open die Probleme vom Tee nicht in den Griff und scheitert nach 71 (-1) als 88. am Cut.

„Mein Spiel war ganz ähnlich wie gestern; wieder bin ich zu oft mit Problemen vom Tee in Bedrängnis gekommen. Vier Bogeys sind zu viel auf diesem Platz“, bilanziert Markus Brier nach der zweiten Runde in Turin gefasst. Mit drei Birdies auf den ersten fünf Löchern startet er von Loch 10 wunschgemäß in die Freitags-Partie und findet sich auf Loch 1 (Par 4, 368 m) – nach seinem vierten von insgesamt fünf Birdies – mit einem kleinen Polster in den Aufstiegsrängen wieder. Das erste von vier Bogeys am Freitag passiert auf Loch 16 (Par 4, 444 m) nachdem der Drive ins Rough gerät.

Statt in die Preisgeldränge einzuziehen folgen nach dem Birdie auf der 10, jedoch Bogeys mit zwei weiteren verzogenen Abschlägen ins Rough (Loch 2, Par 4, 400 m) und in den Fairwaybunker (Loch 3, Par 4, 398 m) sowie ein Schlagverlust nach fettem Wedge auf Loch 5 (Par 5, 557 m). „Die Bogeys sind besonders ärgerlich, weil es auf den Frontnine einige Birdielöcher gibt. Ich muss auf jeden Fall an meinem Driven arbeiten, der Rest des Spiels war nämlich OK“, so Brier verbittert zu seinem Ausscheiden.

Bernd Wiesberger zieht mit einer weiteren soliden Leistung 70 (-2) – drei Birdies und ein Bogey – als 58. (-4) ins Wochenende ein. Thomas Feyrsinger muss auf Loch 9 (Par 4, 347 m) eine 11 eintragen und rangiert als 148. (+5) meilenweit außerhalb des Cuts. Mit 68 (-4) setzt sich Robert Rock (ENG) zur Halbzeit an die Spitze; gefolgt von Chris Wood (ENG, -11) und Joost Luiten (NEL, -11).

 

 

 

9.6.2011 - Runde 1

Birdierausch und Kampf im Rough


Mit sechs Birdies aber auch fünf Bogeys kommt Markus Brier in der ersten Runde der BMW Italian Open auf 71 Schläge (eins unter Par) und rangiert vor den Nachmittagspartien auf Rang 44. Verzogene Drives ins nasse, dichte Rough und zwei Dreiputts verursachen die Schlagverluste.
Aufgrund der schweren Regenfälle der letzten Tagen ist der Platz im Royal Park I Roveri nahe Turin noch immer sehr nass. Um den Kurs zu entschärfen wurden für die erste Runde zahlreiche Tees nach vorne versetzt. „Mit kurzen und mittleren Eisen in die weichen Grüns war es nicht besonders schwierig zu spielen – das sieht man auch an den Scores. Mit -1 bin ich nicht in meinem grünen Bereich“, bilanziert Markus Brier seine Leistung zur Eröffnung.

Mit einem Gapwedge auf 2 Meter und einem ersten Birdie am ersten Loch (Par 4, 368 m) beginnt die Runde wunschgemäß. Ein Abschlag ins Rough, ein verpasstes Up-and-down und ein eine Dreiputt führen auf den nächsten drei Löchern zu drei Bogeys. Weitere starke Grünschüsse auf Loch 5 (Par 5, 557 m) und Loch 6 (Par 3, 144 m) sowie das vierte von insgesamt sechs Birdies auf Loch 9 (Par 4, 347 m) bringen Brier zum Turn wieder zur Parmarke. „Ich bin mit meinem Driven überhaupt nicht zufrieden. Wenn ich die Fairways getroffen habe, habe ich Birdies gespielt; kommt mir vor“, so Brier.

Weitere Birdies auf den Löchern 10 (Par 4, 375 m) und 14 (Par 4, 411 m) lassen den Österreicher wieder in lichte Höhen am Leaderboard klettern. Doch auch im Finish muss Brier Bogeys akzeptieren. Auf Loch 15 (Par 3, 198 m) passiert der zweite Dreiputt; auf Loch 17 (Par 4, 428 m) gerät der Abschlag wiederum in die feuchte Wiese neben der Spielbahn, was eine Grünattacke unmöglich macht. „Es war ein Auf und Ab. Jetzt gehe ich auf die Range Abschläge üben. Wenn ich morgen besser drive ist noch einiges möglich“, so Brier.

Bernd Wiesberger startet mit drei Birdies auf seinen ersten vier Holes stark (ZWI, T18, -3). Thomas Feyrsinger liegt eins über Par nach Loch 1. Die Führung am Vormittag halten Chirs Wood (ENG) und Robert Rock (ENG) mit 64 (-8). Italiens Golf-Wunderkind und Shooting-Star Matteo Manassero hält mit 66 (-6) in der Spitzengruppe mit. Mit Joost Luiten (66, -6) und Tim Sluiter (67, -5) sind auch zwei Niederländer im Zwischenstand der ersten Runde gut platziert.

 

 

08.6.2011 - Vorschau

Brier in Italien


Markus Brier startet diese Woche bei den BMW Italian Open im traditionsreichen Royal Park I Roveri nahe Turin. Heftige Regenschauer vor dem Turnier machen den anspruchsvollen Kurs nicht einfacher.

„Um vorne dabei zu sein benötigst du hier jeden Schläger im Bag, das ist das tolle an diesem Platz“, streut Markus Brier der klassichen Anlage nahe der wohlhabenden Industriestadt Turin Rosen und führt weiter aus: „Bei den bösartigen Roughs gilt es gerade vom Tee zu sein, und vom Wedge bis zum Rescue ist bei den Schüssen in die kleinen Grüns alles dabei. Ich glaube die Grüns könnten sehr schnell werden im Laufe der Woche, wenn es trockener wird.“

Heftige Regenfälle in den letzten Tagen haben die Roughs extrem zäh gemacht, und bei weichem Boden und wenig Roll vom Tee sind die Longhitter vorerst deutlich bevorzugt. Dennoch geht Brier dank guter Form und vielversprechender Lage im Gesamtklassement optimistisch ins Turnier: „Bis jetzt habe ich hier noch nicht so gut abgeschnitten, aber es gibt für alles ein erstes Mal.“ Als Schlüssellöcher macht Brier den fordernden Stretch der letzten Löcher fest. „16 und 17 sind hantige Par 4 zum Schluss, da gilt es, die Nerven zu bewahren.“

Aus dem Österreichischen Lager sind neben Markus Brier auch Bernd Wiesberger und Thomas Feyrsinger am Start. Francesco Molinari kommt als Turiner zu einem Heimspiel; im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht außerdem das junge Italienische Ausnahme-Talent Matteo Manassero. Eine Woche vor den US-Open bereitet sich das Gros der European Tour Stars in den USA auf das zweite Major vor.