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Czech Open

Prosper Golf Resort, Celadná
18. bis 21. August
Preisgeld: 1,5 Mio. €
Titelverteidiger: Peter Hanson (SWE)

 

 

 

 

 

19.8.2011 – Runde 2 – ZWISCHENSTAND

Aus zur Halbzeit

Markus Brier kann sich in der zweiten Runde der Czech Open nicht verbessern. Mit drei Wasserbällen und zwei Doppelbogeys kommt er auf 76 (+4) und bleibt als derzeit 100. deutlich hinter der Cutmarke zurück.

Nach dem stärkeren Finish am Freitag kann Brier sein stabilisiertes Spiel vorerst auf die Frontnine der zweiten Runde mitnehmen. Mit einem Bogey am ersten Par 3 (Nr. 4, 184 m) und dem darauffolgenden Birdie (Loch 5, Par 5, 527 m) absolviert er die erste Rundenhälfte par. „Es war ziemlich windig heute und mein Spiel war ganz ähnlich wie gestern. Leider sind wieder zu wenige Birdies aus mittleren Distanzen gefallen“, erklärt Brier.
Ein Rückschlag dann nach dem Turn mit einem Wasserball und Bogey auf Loch 10 (Par 5, 526 m). Übel kommt es auf Loch 12 (Par 4, 418 m), wo Brier wie in der Auftaktrunde den Abschlag nach links verzieht und wieder mit einem Doppelbogey vom Grün geht.
Briers zweites Birdie am Freitag (auf Loch 16, Par 5, 506 m) wird durch ein zweites Doppelbogey weggezehrt. Auch am letzten Loch für das Turnier (Nr. 18, Par 4, 422 m) bleibt er zwei über Par. „Das Score sieht schlimmer aus, als sich mein Spiel sich anfühlt. Die schlechten Schläge waren heute genau dort, wo sie auf keinen Fall hindürfen“, bilanziert Brier.

Auch Überraschungsmann Jürgen Maurer, der sich als Alps Tour Spieler gestern in den Top-20 platzierte, erlebt einen herben Absturz. Mit 81 (+9) fällt er bis auf derzeit Rang 107 zurück und scheitert – trotz der starken Auftaktrunde – deutlich am Wochenendeinzug. Schließlich muss auch der dritte Österreicher im Feld auf seinen ersten Löchern Federn lassen. Mit drei Bogeys auf den ersten drei Löchern bringt er sich früh unter Druck und scheitert am Cut.
Unter den ersten sechs Spielern rangieren kurioser Weise vier Iren; wobei Damien McGrane derzeit die Spitzenposition bei fünf unter Par hält.

 

 

18.8.2011 – Runde 1

Ein früher Patzer


Markus Brier scort in der Auftaktrunde der Czech Open 74 (+2) und übernachtet als derzeit 83. außerhalb der Cutränge. Ein frühes Doppelbogey und knapp gemisste Putts verhindern ein besseres Ergebnis zum Einstand im Prosper Golfresort.

Von Tee 10 ins Turnier gestartet, passiert Markus Brier gleich auf seinem dritten Loch ein Doppelbogey. Der Abschlag gerät ins Wasserhindernis am linken Fairwayrand. Brier muss weit hinten droppen, kann das Grün nicht sauber attackieren und verpassst das Up&Down. Brier: „Das war leider nicht so toll heute. Der grobe Fehler auf der 12 hat mich früh zurückgeworfen. Sonst war mein Spiel eigentlich OK, aber leider sind auch viele Birdieputts aus mittleren Distanzen – 2 bis 5 Meter – nur knapp am Loch vorbeigegangen.“ Mit einem Drive ins tiefe Rough und einem weitern Schlagverlust auf Loch 18 (Par 4, 422 m) notiert er zum Turn schon drei über Par.

Es folgt ein Birdie auf der 1 (Par 5, 547 m) aus 8 Meter. Das zweite Bogey des Tages passiert auf der 7 (Par 4, 419 m) wo sich der Ball bei der Grünattacke in den Bunker einbohrt. Mit einem Birdie auf der 8 (Par 4, 353 m) kann Brier aus 3 Meter aber schnell kontern.

Bei 2 über Par muss sich der derzeit 97. der Order of Merit mit derzeit Rang 83 zufrieden geben. Deutlich besser ergeht es Jürgen Maurer, der durch eine Einladung ins Turnier gekommen ist. Maurer scort mit zwei Bogeys starke 70 (-2) und geht von Rang 15 in die zweite Runde. Der dritte Österreicher im Feld, Bernd Wiesberger, kommt mit fünf Bogeys auf 73 (+1) und ist 67ter.
Das beste Tagesscore gelingt Peter Lawrie (IRL) mit 66 (-6).

 

 

17.8.2011 – Vorschau

Spannung auf den Grüns


Nach zweiwöchiger Turnierpause kehrt Markus Brier für die Czech Open auf die European Tour zurück. Im Prosper Golf Resort im Osten der Tschechei ist Präzision vom Tee und vor allem auf den Grüns gefragt.

Mit verändertem Layout und pitschnass nach den starken Regenfällen der vergangenen Tagen spielt sich der Meisterschaftskurs heuer deutlich länger als in den vergangenen Jahren. Markus Brier geht nach einem Badeurlaub mit der Familie mit neuer Energie in das Turnier: „Ich bin wieder gierig auf Golf und vor allem mental wieder frisch; das ist das Wichtigste“, schildert Brier. „Auf den Frontnine spielen wir heuer neue 9 Löcher, die ordentlich lang sind – mit 3er, 4er und 5er-Eisen in die Grüns und die Par 3 haben viel Wasser.“

Als Hauptproblem am Jiménez-Kurs macht Brier aber die Grüns fest: „Es hat kleine und sehr schiefe Grüns, die Hängen meist als Ganzes. Die Scores werden also eher höher sein.“ Umso wichtiger wird die Zusammenarbeit mit Langzeit-Caddy Max Zechmann, der wichtige Hilfe beim Zielen leistet. „Jeder liest den Putt zuerst alleine, dann reden wir darüber“, erklärt Brier. „Bei großen Breaks und langen Putts ist es eher eine Gefühlssache, aber innerhalb von 3 Meter wird die Ausrichtung sehr wichtig.“
Kommandos wie „rechte Lochkante“, „2 Bälle links“ oder „im Loch rechts“ sind typisch. „Auch den Wuchs des Grases muss man mitrechnen. Das Gras richtet sich eher nach Westen, in die untergehende Sonne und meist hat es zu Teichen hin einen Strich, der sich auf den Putt auswirkt“, schildert Brier. 

10 Ryder Cup Starter im Feld sorgen für hohes Niveau. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht aber der 47-jährige Platzdesigner Miguel Angel Jiménez (ESP), der bei den US-PGA Championships 64. wurde und derzeit 11. im Race to Dubai ist. Während Martin Wiegele pausiert, stößt Jürgen Maurer dank Einladung zu Markus Brier und Bernd Wiesberger hinzu.