Zum Inhalt

Zur Navigation

 

Alfred Dunhill Links Champ.

Old Course, Carnoustie, Kingsbarns
St. Andrews, Schottland
29. Sept. bis 2. Okt. 2011
Preisgeld: 5 Mio. $
Titelverteidiger: Martin Kaymer (GER)

 

 

2.10.2011 – Runde 4

Zurückgefallen und doch zufrieden

In der Finalrunde der Alfred Dunhill Links Championship scort Markus Brier am Old Course 71 (-1) und fällt damit auf Rang 21 zurück. Mit 38.288 Euro Preisgeld rückt er auf Rang 97 im Race to Dubai vor (244.742 €) und der Tourkarte für das nächste Jahr um ein ordentliches Stück näher.


„Manche sagen 240.000 Euro Preisgeld wären notwendig, andere sagen 250.000. Auf jeden Fall schaut es jetzt viel besser aus für das nächste Jahr“, freut sich Markus Brier über den ordentlichen Preisgeldscheck aus St. Andrews. Brier hat heute einen wichtigen Schritt Richtung Tourkarte 2012 gemacht. Die tatsächlichen Qualifikationsränge stehen erst spät in der Saison fest. Einige Turniere sind noch zu spielen. Die kommende Saison wäre Briers 13. Jahr hintereinander in der höchsten europäischen Profispielklasse – und die European Tour hat sich in den vergangnen Jahren zur stärksten der Welt gemausert. „Natürlich erwartet man sich nach der Führung am Anfang mehr, aber ich denke das Preisgeld sollte reichen und so gesehen war die Woche insgesamt OK“, erklärt Brier erschöpft.

Im Flight mit Major Champion Charl Schwartzel (RSA) scort der 43-jährige Wiener bei feuchten Bedingungen am Sonntag vier Birdies und drei Bogeys. „Viele Birdieputts sind aus 5 bis 6 Meter vorbeigegangen – da hätte noch was fallen können. Die Bogeys waren aus den Bunkern leider relativ klar und die Birdies sind aus kurzer Distanz gelungen. Es war wieder ein ziemliches Hin-und-her“, fasst er zusammen.

Mit einem starken 7er-Eisen ganz knapp zur Fahne gelingt auf Loch 2 (Par 4) das erste Birdie. Den ersten Schlagverlust muss er am langen Loch 4 (Par 4) hinnehmen, wo der Grünschuss mit dem 3er-Holz im Grünbunker landet. Nach Birdie auf der 5 passiert wiederum anschließend auf der 6 der nächste Schlagverlust; der Teeschuss gerät in den tiefen Fairwaybunker.
Auf den Backnine stehen Birdies aus zwei Metern (Nr. 10 und 15) einem Bogey auf der 14 gegenüber – wieder landet der Abschlag im Fairwaybunker. „Ich fliege gleich nach Madrid weiter, und vielleicht kann ich mich mit einem Top-10-Ergebnis noch die Portugal Open anhängen“, schildert Brier voll Tatendrang.

Bei der heurigen Ausgabe des Links-Klassikers siegt Michale Hoey (NIR) zwei Schläge vor Major-Champion Rory McIlroy (NIR). Es ist der insgesamt 5. Sieg eines Nordiren in dieser Saison.
Wie Brier scort Martin Wiegele am Finaltag in St. Andrews 71 (-1) und fällt damit auf Rang 30 zurück. Bernd Wiesberger war deutlich am Cut gescheitert.
Alex Haindl (RSA), ein Spieler aus der Markus Brier Foundation, erreicht mit einer tollen Finalrunde (67, -5) Rang 18 und eines seiner besten Ergebnisse seiner Karriere!

1.10.2011 – Runde 3 – ZWISCHENSTAND

Bogeys in Carnoustie

Bei schwierigen Bedingungen am Open-Course scort Markus Brier in der dritten Runde der Dunhill Links Championship 71 (-1). Vor der Finalrunde am Old Course fällt er mit vier Bogeys auf derzeit Rang 13 (-11) zurück. Auf die Top-5 fehlen Brier drei Schläge; Michael Hoey (ENG) führt bei -18.

„Es war ein bischen durchwachsen heute. Man muss aber sagen, dass die Bedingungen grauslich waren – kalt und windig. Der Sommer war gestern in Schottland vorbei“, fasst Markus Brier seine dritte Runde beim 5-Millionen-Dollar-Turnier zusammen. Bei fünf Birdies bewegt sich Brier phasenweise hervorragend über den schwierigsten der drei gespielten Kurse.

Zwei frühe Birdies gelingen auf den Löchern 4 (Par 4) und 5 (Par 4) mit gelochten Putts aus etwa 3 Meter. Erste Schlagverluste passieren auf den Löchern 9 (Par 4) und 10 (Par 4), wo er den Abschlag zwei Mal in den finsteren Fairwaybunkern versenkt. Die Rückschläge nimmt er gewohnt gefasst hin, und kann mit Schlaggewinnen auf 12, 13 und 14 mit einem Birdie-Hattrick zurückschlagen. Auf den Par 5 erreicht er mit den zweiten Schlägen das Grün und zwei-puttet zum Par. Bittere Rückschläge dann auf den schwierigen Finishing-Holes: im Gegenwind auf Loch 16 (Par 3) ist ein Driver notwendig, um die 225 Meter entfernte Fahne zu erreichen; auf Loch 18 (Par 4) muss er zum Wasser vor dem Grün vorlegen.

„Ich habe den Ball ganz gut getroffen, aber nicht so toll wie zuvor. Es war ein durchwachsenens Auf- und-ab.  Morgen wird es wieder windig, und von Rang 13 sollte schon noch Etwas drinnen sein“, so Brier optimistisch. Die dritte Runde ist in Gange. Derzeit notiert Martin Wiegele als 23. im Cut. Bernd Wiesberger dürfte als derzeit 116. die Preisgeldränge nicht mehr erreichen.
Brier bewegt sich am Finaltag des Top-Events in bester Gesellschaft. Große Namen in den Top-20 sind u.a.: Greame McDowell (NIR, 2., -15), Luis Oosthuizen (RSA, 3. -14), Rory McIlroy (NIR, T4, -13), Luke Donald (ENG, T4, -13), Padraig Harrington (IRL, T4, -13), Charl Schwartzel (RSA, T11, -12), Lee Westwood (ENG, T13, -11), John Daly (USA, T13, -11), Colin Montgomerie (SCO, T18, -10).

ACHTUNG: Die dritte Runde ist in Gange; die Platzierungen können sich noch leicht verändern!

 

 

30.9.2011 – Runde 2

Aus den Top-5 ins Wochenende

Mit 66 (-4) in Kingsbarns rangiert Markus Brier zur Halbzeit der Alfred Dunhill Links Championship auf Rang 4. Vor der morgigen Runde am schwierigen Open-Course von Carnoustie hat er nur zwei Schläge Rückstand auf die Führenden Thommy Fleetwood (ENG) und Michael Hoey (ENG).  


Am moderneren Links-Kurs von Kingsbarns locht Markus Brier am Freitag fünf Mal zum Birdie und muss nur ein Bogey hinnehmen. Ein noch stärkeres Score verhindern die Eisenschläge in die Grüns: „Ich habe wirklich gut gedrivt und viele mittlere und kurze Eisen in die Grüns gehabt. Leider war der Großteil nicht so zwingend an der Fahne wie gestern; da waren viele Putts aus 4 bis 6 Meter dabei“, analysiert Brier, der heute sagenhafte 17 Grüns „in regulation“ trifft.

Nach Birdie auf der 3 (Par 4) trifft Brier auf Loch 6 (Par 4) aus gut 290 Meter das Grün und locht aus 8 Meter zum zweiten Schlaggewinn. „Der war perfekt auf der Linie – viel Platz ist dort nicht“, so Brier über den spektakulärsten Schuss seiner Runde. Ein seltener schwacher Abschlag auf Loch 8 (Par 3) führt bei schwierigem Chip zum einzigen Bogey. Es folgen Birdies auf den Par 5 Nr. 9 und 12, wo er mit dem zweiten Schlag aus großer Distanz das Grün trifft. Schließlich fällt am letzten Loch (Nr. 18, Par 4) endlich auch ein langer Putt (8 Meter) zum fünften Birdie des Tages.

In der dritten Runde geht es für Brier nach Carnoustie, den schwierigsten der drei gespielten Kurse. „Der Platz ist enger, mit kleineren und besser verteidigten Grüns. Aber gute Golfschläge werden auch hier belohnt. Zu defensiv darf man nicht spielen.“ so Brier, der bei 10 unter Par nur zwei Schläge auf die Spitze fehlen. An 3. Position rangiert Open-Champion Louis Oosthuizen (RSA) bei 11 unter Par.
Martin Wiegele hält sich mit 69 (-3) am Old Course auf Rang 38 im Mittelfeld. Bernd Wiesberger scort ebendort 71 (-1) und bleibt als 152. mit mageren Chancen auf Preisgeld.

 

 

29.9.2011 – Runde 1

Brier führt in Schottland

Trotz eines Doppelbogeys scort Markus Brier in der ersten Runde der prestigereichen Alfred Dunhill Links Championship 66 (-6). Am ehrwürdigen Oldcourse von St. Andrews – nicht der einfachste der drei gespielten Linkskurse – gelingen 8 Birdies.

Mit einer Einladung vom Veranstalter ins 5-Millionen-Dollar-Turnier gekommen, kann sich Markus Brier am Donnerstag in St. Andrews in Szene setzen. Am klassischen Platz im „Home of Golf“ – hier residiert die oberste Regelbehörde – gelingt Brier eine der besten Runden seiner Saison. Bei 6 unter Par ist er einer von vier Führenden im Elitefeld der European Tour. Die meisten tiefen Scores werden am moderneren Kurs von Kingsbarns gespielt, wo Brier morgen aufteen wird. In Runde Drei wartet mit dem Open-Kurs von Carnoustie die schwierigste Herausforderung. Die Finalrunde wird wiederum in St. Andrews gespielt.

„Es war relativ windig, aber ich habe den ganzen Tag über einen guten  Ballkontakt gehabt und die Flugbahnen gut shapen können. Es waren ein paar richtig schöne Eisenschläge dabei und es sind einige schöne Putts gefallen“, schildert Brier euphorisch nach dem Spiel. Hervorragende acht Mal locht der 42-jährige Wiener, der in seiner 12. Saison auf der European Tour aufteet, zum Birdie.

Auf den Inward-Nine in das Turnier gestartet, gelingen zwei frühe Schlaggewinne auf den Löchern 10 und 12. Ein Rückschlag dann auf der 16, wo der Ball im tiefen Fairwaybunker landet, aus dem er sich erst gegen die Spielrichtung befreien muss. Nach einem 5er-Eisen ins Grün folgt ein Dreiputt zum Doppelbogey. Brier „Das waren eigentlich die einzigen Ausrutscher heute. In diesen Bunker darf man einfach nicht hineinschießen!“.
Auf den berühmten Finishing Holes von St. Andrews schwingt sich Brier dann zur Höchstform auf. Auf der 18 schlägt er einen majestätischen Drive bis 15 Meter vor das Grün und zweiputtet vom Kurzgemähten zu seinem dritten Birdie des Tages.

Es folgen vier Biridies auf den durchwegs kurzen Löchern 1 bis 5 und die bringen ihn am Leaderboard weit nach vor. Nach einem guten Drive gegen den Wind auf Loch 1, fängt die Flagge den Approach und der Ball fällt tot neben den Stock. Auf Loch 2 landet der Schlag mit dem 8er-Eisen 3,5 Meter neben der Fahne und Brier verwertet. Bei starkem Wind von links drawt Brier den Ball hervorragend ins 4. Grün und kann die gute Chance neuerlich verwandeln. „Das war sicher der tollste Schuss des Tages“, so Brier, der sich bei schwierigen Verhältnissen auf den harten Links-Plätzen seit Jahren wohl fühlt. Bei Rückenwind auf der 5 (Par 5) genügt ein Zweiputt zum nächsten Birdie. Schließlich locht er auf Loch 9 zum achten Biride des Tages. Brier: „Das Turnier geht über vier Runden, aber der Start war optimal“

Martin Wiegele scort in Carnoustie starke 70 (-2) und platziert sich vorerst auf Rang 36. Bernd Wiesberger rangiert nach 77 (+5)  – ebenfalls in Carnoustie – am unteren Ende des prominent besetzten Leaderboards.