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Irish Open pres. by Discover Ireland
Killarney Golf & Fishing Club, Kerry
28. bis 31. Juli
Preisgeld: 1,5 Mio. €
Titelverteidiger: Richard S. Johnson (SWE)

 

 

31.7.2011 – Runde 4

Bitterer Finaltag

Mit sechs Bogeys und 74 (+3) am Finaltag der Irish Open fällt Markus Brier im Endklassement auf Rang 40 zurück. Nach den aussichtsreichen Vorrunden bleiben nur 9.450 Euro Preisgeld. Tourkollege Bernd Wiesberger (AUT) erreicht mit Rang 4 eine neue Karrierebestleistung.

Von Position 21 in die Finalrunde gegangen, wäre noch einiges möglich gewesen, am Sonntag im Killarney Fishing & Golf Club. Bei scoring-freundlichen Verhältnissen in der Finalrunde kommt Brier aber früh unter Druck: Nach einem ersten Birdie auf der 2 setzt es bis zum Turn vier Schlagverluste (Löcher 3, 5, 7 und 8). Brier kann sich dann fangen; mit zwei Bogeys und zwei Birdies im Finish bringt er sein Ergebnis jedoch nicht mehr an die Parmarke zurück.

„Mein Spiel war ziemlich schlecht heute. Querbeet – vom Tee, am Fairway und auf den Grüns sind Fehler passiert. Ich habe keinen Rhythmus gefunden und bin nie wirklich ins Spiel gekommen. Die Bogeys waren alle ziemlich klar“, geht Markus Brier streng mit sich ins Gericht. Als Knackpunkt macht er die Schlagverluste auf Loch 7 (Par 5, 469 m) und Loch 8 (Par 4, 375 m) fest. Erst drückt er den Approach mit dem Sandwedge ins Wasserhindernis, dann gerät der Abschlag ins tiefe Rough – symptomatisch für Briers Rundenverlauf am Sonntag.
„Jetzt geht es mit der Familie in den Badeurlaub und dann freue ich mich schon auf das Turnier in Tschechien“, erklärt Brier.

Am Finaltag in Irland kann sich Bernd Wiesberger mit 66 (-5) gehörig in Szene setzen. Der junge Oberwarter verbessert sich um 12 Positionen bis auf Rang 4, streift satte 75.000 Euro Preisgeld ein und erreicht damit die Top-100 in der Order of Merit. Ein wichtiger Schritt zum Erhalt der Tourkarte ist getan. Sieger – mit vier Schlägen Vorsprung auf Wiesberger – wird Simon Dyson (ENG), der bei -15 auf den letzten Löchern an Richard Green (AUS) vorbeizieht.

 

 

 

30.7.2011 – Runde 3 – ZWISCHENSTAND

Doppelbogey ausgebügelt

Bei schwierigen Verhältnissen in der dritten Runde der Irish Open scort Markus Brier am Samstag 70 (-1) und geht als derzeit 21. in die Finalrunde. Im Wind sichern starke
Putts das Score.

„Es war nicht leicht zu spielen heute: windig und regnerisch – richtig irisch. Die tiefen Scores der Konkurrenz überraschen mich“, erklärt Markus Brier nach seinem dritten Durchgang am Killarney Golf & Fishing Club. Nach einer anfänglichen Parserie passiert auf Loch 6 (Par 3, 193 m) einDoppelbogey – wegen eines Wasserballes. Ab dann kann der 43-jährige Wiener weiter Schlagverluste verhindern und versenkt bis zum Ende der Runde drei Bridies (auf den Löchern 7, 13 und 16).

„Die Abschläge waren wieder ein Spur besser heute, nur mit den Eisen war es wegen des Windes schwierig, den Ball nahe zur Fahne zu bringen. Ich habe aber viele lange Putts gelocht – da waren einige sehr gute dabei und das hat das Score gerettet“, analysiert Brier seine turbulente Runde, mit der er die gute Zwischenplatzierung halten kann.

Bernd Wiesberger fällt mit einer Parrunde auf Rang 15 zurück. David Howell (ENG) übernimmt mit einer sensationellen 64 (-7) die Führung. Die dritte Runde ist in Gange.

 

 

 

29.7.2011 – Runde 2 – ZWISCHENSTAND

Fünf Birdies zum Cutten


Mit vier Schlaggewinnen auf den Frontnine und 68 (-3) in der zweiten Runde der Irish Open rangiert Markus Brier vor den Nachmittagspartien auf Rang 14. Nach der starken Runde und einer Verbesserung um derzeit 30 Positionen ist der Cut sicher geschafft.

Bei idealen Bedingungen in der Früh geht Markus Brier in seine zweite Runde am Killarney Golf & Fishing Club. Mit Birdies auf den Löchern 1, 2, 7 und 8 notiert er zum Turn schon vier unter Par. Brier: „Am Anfang ist es super gelaufen. Viele Fairways habe ich zwar nicht getroffen; ich war aber nie weit im Rough und habe gute Möglichkeiten gehabt, den Ball an die Fahne zu bringen. Vor allem mit dem Kurzen Spiel bin ich sehr zufrieden.

Mit einem langen Putt gelingt auf Loch 1 (Par 4, 345 m) das erste von insgesamt fünf Birdies am Freitag. Auf Loch 2 (Par 4, 351 m) ist nach starkem Approach nur ein kurzer Putt zum nächsten Schlaggewinn notwendig. Am erste Par 5, der 7 (469 m) legt Brier zwar vor, doch bringt er den Pitch auf 3 Meter zum Loch und verwertet erneut. Schließlich fällt der 4-Meter-Putt auf Loch 8 (Par 4, 375 m). „Die ersten Neun  waren richtig gut; leider ist es dann nicht mehr ganz so rund gelaufen und es sind zwei Bogeys dazugekommen“, schildert Brier.

Auf Loch 11 (Par 4, 444 m) gerät der Abschlag weit ins Rough und der Parsave misslingt. Ebenso auf Loch 17 (Par 4, 356 m), wo Brier – nach falscher Schlägerwahl beim Approach und gutem langen Bunkerschlag – den Parputt aus 2 Meter verschiebt. Zum Ausgleich gelingt ein Schlaggewinn auf Loch 16 (Par 5, 475 m), wo Brier mit dem 3er-Eisen das Grün mit dem zweiten Schlag erreicht.

Jeev Milkha Singh (IND) kann mit 70 (-1) vorerst seine Spitzenposition bei neun unter Par behaupten. Bernd Wiesberger geht nach seiner starken Auftaktrunde erst am Nachmittag auf den Platz. Für Martin Wiegele ist das Turnier mit fünf Schlagverlusten im ersten Rundendrittel gelaufen. 

 

 

28.7.2011 – Runde 1 – ZWISCHENSTAND

Schwache Drives – starkes Score


Mit 70 (-1) platziert sich Markus Brier zum Auftakt der Irish Open im Killarney Golf & Fishing Club auf derzeit Rang 40. Den ganzen Tag über kämpft Brier mit zu großer Streuung vom Tee, kann aber schwere Ausrutscher vermeiden.

Ernsthafte Probleme mit dem Driver führen am Donnerstag zu nur fünf Fairwaytreffern für Markus Brier. Dass er trotzdem die Parmarke geknackt hat und sich mit (70, -1) eine brauchbare Ausgangssituation geschaffen hat, stimmt ihn positiv: „Mit dem Score heute kann ich sehr zufrieden sein. Mein langes Spiel war nicht berauschend, aber ich habe gut gescramblt und noch das beste rausholen können“, bilanziert Brier nach der ersten Runde.

Das erste von insgesamt drei Birdies gelingt auf Loch 1 (Par 4, 345 m), wo Brier zwar den Abschlag weit ins Wasserhindernis verzieht, aus glücklicher Lage den Ball jedoch an die Fahne bringt und aus 4 Meter versenkt. „So ähnlich ist es dann den ganzen Tag weitergegangen“, schildert Brier. Ein erstes Bogey passiert auf der 5 (Par 4, 415 m) nach verfehltem Grün und schwierigem Chip. Ein Dreiputt auf Loch 8 bringt Brier über Par, doch kontert er umgehend mit einem versenktem Birdieputt auf Loch 9 (Par 4, 359 m).

„Auf den Backnine ist es nicht viel besser gegangen, aber ich habe mich tapfer geschlagen“, so Brier, der nach einigen starken Up-and-Downs und Birdie auf Loch 16 (Par 5, 475 m) für die zweite Rundenhälfte unter Par bleibt.

Bernd Wiesberger bleibt bei vier Birdies bogeyfrei und platziert sich als derzeit T4 hervorragend. Martin Wiegele findet sich nach 75 (+4, T135) am anderen Ende des Leaderboards wieder. Kurz vor Ende seiner ersten Runde dominiert Jeev Milkha Singh (IND) das Feld mit 8 unter nach 16. Die erste Runde ist in Gange.

 

27.7.2011 – Vorschau

Neustart in Irland


Nach der frühzeitigen Abreise aus Schweden und der Enttäuschung bei den British Open, geht Markus Brier diese Woche bei den Irish Open presented by Discover Ireland mit frischem Mut an den Start. Am Parklandcourse des Killarney Golf & Fishing Club geht es um 1,5 Mio. Euro; das Publikum freut sich auf die Heimkehr der irischen Major-Champions.

„Hier heroben hat es drei Mal besseres Wetter als in Österreich. Aber das ist trügerisch; wir sind in Irland – da kommt das schlechte Wetter ganz bestimmt“, so Markus Brier nach der ersten Proberunde am Dienstag, die er bei besten Verhältnissen im irischen Sommer absolvieren konnte. Die Disqualifikation nach dem vermeidbaren Regelfehler vergangene Woche ist verdaut und Brier geht ohne Groll in die Irish Open. Brier: „Eine Turnierwoche, wie jede andere auch.“

„Es hat ein paar ordentliche Wellen auf den Grüns, da werden sich verzwickte Putts ergeben. Der Platz ist nicht allzu lang und das Rough steht nicht besonders hoch“, beschreibt Markus Brier die Bedingungen am Traditionskurs direkt am Loch Leane im Südwesten Irlands. Vor zwei Jahren wurde gründlich umgebaut, um den hohen Touransprüchen gerecht zu werden. „Nur auf den ersten Löchern kommt der See stark ins Spiel; es gibt aber viele andere Wasserhindernisse. In der Mitte drinnen gibt es einige lange Par 4, so die 11, 12 und 13 – die sind kritisch. Die Fairways, die Roughs, die Grüns – das schaut alles sehr gut aus und ich freue mich zu spielen“, so Markus Brier.

Enormer Besucherandrang wird erwartet, wenn der frischgebackene Open-Champion Darren Clarke den Claret-Jug nach Irland bringt. Dazu sind die irischen Major-Champions Rory McIlroy, Greame McDowell und Padraig Harrington am Start. Mit Bernd Wiesberger und Martin Wiegele sind die Österreicher zu dritt.