Joburg Open
Royal Johannesburg and Kensington GC, RSA
13. bis 16. Jänner 2011
Preisgeld: 1,3 Mio. €
Titelverteidiger: Charl Schwartzel (RSA)
14.1.2011 – 2. Runde
Aufholjagd umsonst
Markus Brier spielt den zweiten Durchgang der Joburg Open am einfacheren West-Course. Mit 67 (-4) steigert er sich deutlich gegenüber der Auftaktrunde, scheitert aber als derzeit 102. (-1) deutlich am Cut, der derzeit bei -4 liegt. Nach einer Gewitterunterbrechung am Vormittag wird so lange als möglich gespielt werden.
Mehr Birdies, ein Eagle und deutlich weniger Schlagverluste – Markus Brier hat am Freitag wieder Freude am Golfplatz. Nach den Enttäuschungen der letzten Durchgänge gelingt am Freitag auf Loch 2 (Par 5) ein früher Eagle mit präziesem zweiten Schuss. Auf Loch 4 (Par 4) lässt Brier gleich ein Birdie folgen und kann auch auf den Backnine zwei Mal zum Schlaggewinn einlochen. Der Aufstieg in die Preisgeldränge mit starkem Finish scheint möglich.
„Mein Spiel war besser heute, und ich habe wieder mehr Birdies machen können. Dabei habe ich heute gar nicht so viele Grüns getroffen. Es sind einfach mehr Putts gefallen, und bei den Birdies waren die Approaches nah am Stock“ analysiert Brier seine saubere Leistung am Freitag. „Wir haben zum Ende hin gewusst, dass noch Schläge notwendig sein werden, um in den Cut zu kommen. Statt der notwendigen Birdies ist es dann ein Bogey auf der 16 geworden. Da war klar: das wird nichts mehr“, so Brier.
Auch Bernd Wiesberger schafft den Sprung ins Preisgeld beim Riesen-Feld in Johannesburg nicht. Mit 74 (+3) ist er derzeit 151. Die Führung bei beeindruckenden 13 unter Par teilen sich derzeit Charl Schwartzel (RSA), Garth Mulroy (RSA) und Jamie Elson (ENG). Ob die zweite Runde am heutigen Tag beedet werden kann ist unklar. Brier und Wiesberger sind aber sicher nicht im Cut.
13.1.2011 – 1. Runde
Keinen Touch am Grün
Markus Brier absolviert die erste Runde der Joburg Open am schwierigeren East Course. Mit 74 (+3) platziert er sich als 175. allerdings weit außerhalb der derzeitigen Cutmarke.
Jeweils eine Runde am East Course sowie eine am West Course des Royal Johannesburg and Kensington GC sind zu absolvieren, bevor am Wochenende am längeren und schwierigeren East Course um das Preisgeld gespielt wird. Bei über 200 Startern dieses Woche wird sich der Sprung in die Aufstiegsränge umso schwieriger gestalten.
Mit vier Bogeys und einem Birdie erwischt Markus Brier keinen guten Start in das Turnier, und dafür macht der 42-jährige Wiener vor allem seine Puttleistung verantwortlich: „Das war wieder eine ziemlich bittere Runde. Mein Spiel war eigentlich OK, aber den längsten Putt heute, habe ich aus höchstens einen Meter versenkt. Sicher sechs gute Birdiechancen sind ungenutzt geblieben – heute ist einfach nichts gefallen.“
Mit zwei frühen Bogeys (Loch 3, Par 4 und Loch 4, Par 4) bringt sich Brier schon zu Beginn unter Druck. Mit seinem einzigen Birdie am heutigen Tag (Loch 7, Par 4) kann Brier zwar kontern, nachdem er den tot an den Stock legt, doch es sollte sein einziger Schlaggewinn bleiben. „Die Bogeys auf Loch 4 und 11 sind mit Fehlern vom Tee passiert, die anderen beiden am Grün“, schildert Brier zerknirscht. Die Hoffnung auf Preisgeld hat er aber noch nicht aufgegeben: „ Am kürzeren Kurs morgen ist natürlich noch etwas drinnen, aber für den Cut wird schon eine sehr tiefe Runde notwendig sein.“
Bernd Wiesberger – der zweite Österreicher im Feld – eröffnet mit 70 (-1) am Westkurs und ist 80.; Martin Wiegele greift erst bei den hochdotierten Turnieren in Arabien wieder ins Turniergeschehen ein.
Martin Maritz (RSA) und Tyrone Mordt (RSA) bleiben am Donnerstag 9 unter Par und liegen in Führung; wobei Maritz eine der ganz wenigen tiefen Runden am East Course ins Clubhaus bringt.

