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The 140th Open Championship

Royal St. George´s GC, Kent
14. bis 17. Juli
Preisgeld: 5 Mio. Pfund
Titelverteidiger: Louis Oosthuizen (RSA)

 

 

 

21.7.2011 – 1. Runde

Aussichtsreich disqualifiziert



Markus Brier scort am überlangen Kurs bei den Nordea Masters im Bro Hof Slott GC starke 71 (-1). Nach der Runde wird er mit einem Fehler beim Droppen am Wasserhindernis konfrontiert und muss die Disqualifikation hinnehmen.

Während das Feld zum großen Teil über Par scort, absolviert Markus Brier den schwierigen Designerkurs mit einem Bogey und zwei Birdies in beeindruckender Konstanz. Doch statt sich über Rang 22 nach der Auftaktrunde freuen zu können, muss sich Brier maßlos ärgern. „Ich muss die Disqualifikation hinnehmen. Umso ärgerlicher ist, dass ich sehr gut gespielt habe; aber solche Fehler macht man auch.“

Brier glaubt am Cape Hole, der 13 (Par 5, 531 m), seinen Ball versenkt zu haben und droppt. Daraufhin informiert ihn ein Marshall die Kugel gefunden zu haben, und der 43-jährige Wiener mit 12-jähriger Tourerfahrung hebt den gedroppten Ball auf, um seinen vermeintlichen Ball im Spiel weiter zu spielen. Am Ende der Runde wird er mit dem Regelverstoß und der Höchststrafe konfrontiert. „Es war eine verworrene und blöde Geschichte, aber auch solche Erfahrung gehören zum Golfsport. Ich kann mich nicht erinnern, wegen einem Regelverstoss schon einmal disqulifiziert worden zu sein“, so Brier.

Die Führung bei 5 unter Par teilen sich Alexander Noren (SWE), Robert Karlsson (ein namensgleicher Amateur aus Schweden) und Jaco van Zyl (RSA). Bernd Wiesberger (T44, +1) und Martin Wiegele (T107, +4) streuen zu viele Schlagverluste ein, um weiter vorne am Leaderboard zu rangieren. Markus Brier startet nächste Woche bei den Irish Open.

 

 

20.7.2011 – Vorschau

Länge gefordert im Hohen Norden


Für Markus Brier findet die European Tour diese Woche bei den Nordea Masters im Bro Hof Slott GC nahe Stockholm ihre Fortsetzung. Der wasserreiche Designerkurs ist der längste Platz in der Saison.

Nach der Enttäuschung bei den British Open vergangene Woche hat Markus Brier in der ersten Proberunde in Schweden wieder Freude am Spiel: „Es ist super Wetter hier und die erste Runde hat wieder Spaß gemacht. Der Platz ist sehr großzügig angelegt und ganz toll in Schuss“, lautet sein positiv gestimmtes erstes Statement zum anstehenden 1,5-Millionen-Euro-Turnier.

Die Stars der European Tour haben mit dem 6.904 Meter langen Kurs diese Woche den längsten Parcours des Jahres vor sich, und die Verhältnisse spielen den Longhittern zusätzlich in die Hände. „Leider sind die Fairways eher auf der weichen Seite, was die Sache nicht einfacher macht. Auf den Fairways ist viel Platz für aggressive Drives, die Schwierigkeit sind die vielen langen Eisen in die Grüns“, schildert Brier, der als 158. im Ranking der Driving Distanz (113. bei Driving Accuracy) hinter seiner Platzierung als 91. in der Order of Merit notiert. Dementsprechenden Respekt gilt es dem Kurs entgegenzubringen: „Die Grüns haben zum Teil irsinnige Wellen – ganz ähnlich wie Fontana – und bei den vielen verschiedenen Ecken und Plateaus ist es sehr schwierig lange Approaches zu platzieren. Ich bin jetzt nicht pessimistisch, aber man muss sich mit der Ausgangssituation natürlich auseinandersetzen“, so Brier.

Die bestplatzierten Starter im World Ranking sind diese Woche zwei US-Amerikaner: Dustin Johnson (2. bei den British Open) und Bubba Watson hängen nach dem Major noch ein Turnier in Europa an. Mit Robert Karlsson, Henrik Stenson, Alexander Noren und Titelverteidiger Richard S. Johnson ist die Schwedische Elite am Start. Auch Longhitter Bernd Wiesberger und Martin Wiegele – nach seinem tollen 3. Rang in Schottland – dürfen sich diese Woche gute Chancen ausrechnen.