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South African Open

Serengeti GC, Johannesburg
24. bis 27. November
Preisgeld: 1 Mio. €
Titelverteidiger: Richie Ramsay (RSA)

 

 

 

27.11.2011 – Runde 4

Brier bleibt im Rennen


Markus Brier scort in der Finalrunde der South African Open 73 (+1) und fällt damit im Gesamtklassement aus den Top-Ten auf Rang 13 zurück. Mit knapp 14.000 Euro Preisgeld aus Südafrika verbessert er sich in der Rangliste auf Rang 115 und damit auf den letzten Platz der Qualifikationsränge für 2012. Bernd Wiesberger wird beim Traditionsturnier Zweiter!

Ein Turnier ist vor der großen Endabrechnung um der Vergabe der Tourkarte noch zu spielen. Doch an den UBS Hong Kong Open darf Brier aufgrund seiner schwachen Mitgliedskategorie nicht teilnehmen. Wohl aber einige seiner direkten Konkurrenten. Brier liegt derzeit auf dem letzten Rang der Qualifikationsränge, die sich aber noch um 2 bis 3 Positionen nach hinten verschieben werden, weil nicht alle Spieler davor bei der mindestens notwendigen Anzahl an Turnieren teilgenommen haben.

Nach dem harten Kampf in der Finalrunde – Brier hadert mit den langen Approaches und lässt sich viele lange Putts – sieht er die Situation gewohnt distanziert: „Diese Woche können wir es ungefähr einschätzen, aber wirklich sicher ist es erst nach dem Turnier in Hong Kong. Jetzt geht die große Rechnerei los und ich hoffe natürlich, dass es reicht – wir werden sehen!“

Briers Ergebnis am Sonntag setzt sich – neben 13 Pars – aus drei Bogeys und zwei Birdies zusammen. „Es war ein zäher Kampf. Ich bin heute nicht so nah zur Fahne gekommen und habe viele lange Putts gehabt. Das führt dann zu den Dreiputts“, analysiert Brier.
Bei sonnigem Wetter und hervorragenden Verhältnissen passiert ein erster Schlagverlust auf Loch 3 – dem ersten Par 5 (Par 5, 619 m), wo er drei Versuche am Kurzgemähten benötigt. Es folgen Bogeys auf den Löchern 10 und 13, denen Birdies auf den Löchern 11 und 17 gegenüberstehen. Mit 9 getroffenen Fairways ist die Performance vom Tee eher schwächer als in den Runden zuvor, bei insgesamt 32 Putts lässt er am Grün die meisten Schläge liegen – beide Aspekte seines Spieles haben im Turnierverlauf schon hervorragend funktioniert.

Bernd Wiesberger setzt mit 68 (-4) den Führenden zu Beginn der Finalrunde – den späteren Sieger Hennie Otto (RSA) – gehörig unter Druck. Am Ende fehlt dem jungen Burgenländer nur ein Schlag, um ein mögliches Stechen zu erreicht. Wiesberger verbessert sich bis auf Rang 65 der Rangliste. 

 

 

 

26.11.2011 – Runde 3

Erfolgreich am Moving Day



Markus Brier kommt in der dritten Runde der South African Open mit fünf Birdies auf den Backnine auf 67 (-5) und verbessert sich bis auf derzeit Rang 7. Ein Top-Ergebnis beim Entscheidungs-Turnier für die Tourkarte 2012 ist möglich.

„Die ersten Neun waren heute eher ruhiger. Solide, aber da habe ich beim Putten noch Probleme mit der Distanz gehabt. Ab der 10 ist des dann mit guten Schüssen und guten Putts dahingegangen“, fasst Markus Brier seine dritte Runde zusammen. „Die Grüns werden jetzt immer härter und es ist schwierig die Wedges zum Spinnen zu bringen. Dafür rollen die Bälle auf den Fairways besser“, schildert Brier. Er startet am Samstag zwar mit einem Birdie in den Tag, doch dann gelingt bis zum Turn kein Schlaggewinn mehr.

Bei Rückenwind auf der 10 (Par 4, 381 m) spielt er den Ball bis 20 Meter vor das Grün, erwischt den Chip aber nicht optimal. Der Birdieputt vom Vorgrün aus 4 Meter fällt jedoch und scheint den Knoten beim Putten zu lösen. Auf Loch 11 (Par 5, 551 m) gelingt nach Drive, 2er-Eisen und Pitch der Birdieputt aus 2 Meter. Ein 6-Meter-Putt zum vierten Birdie fällt auf Loch 13. Das einzige Bogey passiert auf der 14 (Par 4, 412 m). Brier: „Da habe ich wild herumgeschossen, und bin mit dem Bogey eigentlich noch gut davongekommen“. Aus dem Rough geht es in den Grünbunker und aus schwieriger Lage im Gegenhang ist Brier mit dem folgenden Zweiputt aus rund 20 Meter einverstanden. Aus 5 Meter fällt der Birdie-Putt auf der 16 und auch die 18 meistert Brier mit einem gelochten „Hänger aus 4 Meter“ besser als in den Runden zuvor.

„Auf den Backnine sind einige lange Putts gefallen. Das war der Schlüssel zum tiefen Score. Herumrechnen um die Tourkarte will ich weiterhin nicht – nächste Woche ist ja für manche Konkurrenten auch noch ein Turnier. Mir bleibt weiterhin nur, gut zu spielen und zu hoffen“, so Brier.

An der Spitze matchen sich Hennie Otto (RSA) und Retief Goosen (RSA) bei 13 unter Par und mit einigen Löchern zu gehen. Auf Rang 3 fehlen Markus Brier derzeit 3 Schläge. Bernd Wiesberger liegt nach 14 Löchern wie Brier bei 9 unter Par auf Rang 7. 

 

 

 

25.11.2011 – Runde 2

Den wichtigsten Cut geschafft

Zwei Birdies und zwei Pars ergeben par in der 2. Runde der South African Open und Rang 26 (-4). Auf die Top-Ten fehlen nur drei Schläge.


Nach der famosen Auftaktrunde dank starker Puttleistung (68, -4) hat Markus Brier am Freitag auf den Grüns deutlich härter zu kämpfen. „Mein Spiel hätte unterschiedlicher nicht sein können. Das Lange Spiel war fast perfekt, dafür habe ich nach dem guten Start keinen Putt mehr hineinbekommen“, fasst Markus Brier sein Tageswerk zusammen.

Mit einem Birdie auf Loch 1 (Par 4, 409 m) und einem weiteren Schlaggewinn auf der 4 (Par 4, 407 m) gelingt wieder ein starker Start und kurzzeitig sogar der Sprung in die Top-Ten. „Ich habe anfangs die Bälle gut hingeschossen und die Putts machen können. Ab dann ist aber nichts mehr gefallen – da waren sicher vier Pflicht-Chancen dabei“, so Brier.
Das einzig gemisste Grün auf Loch 13 (Par 4, 449 m) führt mit Zweiputt zum ersten Bogey; ein Dreiputt auf der 17 (Par 4, 343 m) braucht das Guthaben endgültig auf. Schmerzen tun vor allem die vergebenen Chancen auf den Löchern 10 (aus 2,5 m) und 12 (aus 2 m – „Am Par 3 ein super 3er-Eisen gegen den Wind geschlagen“).

Mit der notwendigen Platzierung am Sonntag, um die Tourkarte für 2012 abzusichern, möchte sich Brier nicht befassen: „Es hat keinen Sinn herumzurechnen – das ist viel zu kompliziert. Nachdem die direkten Konkurrenten am Wochenende wahrscheinlich auch dabei sind, muss ich einfach möglichst gut spielen“, gibt er sich konzentriert und voll Tatendrang.

Bernd Wiesberger klettert mit Eagle und Birdie in die Top-Ten. Spitzenreiter Steven O´Hara (SCO) kann bei-11 seine Spitzenposition halten.

 

 

24.11.2011 – Runde 1

Brier legt los

Unter großem Druck, bei seinem vorerst letzten Liga-Turnier der Saison, erwischt Markus Brier einen hervorragenden Start. Er scort in der Auftaktrunde der South African Open 68 (-4) und geht als 11. in die zweite Runde. Zwei Bogeys verhindern einen rot-weiss-roten Eintrag unter den Top-3, doch das Turnier dürfte für Brier dieses Mal länger gehen.

„Das war wiedereinmal eine g´scheite Runde. Die Bogeys schmerzen eigentlich nicht, wenn man sechs Birdies locht. So ist Golf“, freut sich Markus Brier über den Auftakt nach Maß in Johannesburg. Mit zwei Birdies auf den ersten drei Löchern – Brier startet auf Loch 10 – und einem weiteren Schlaggewinn auf der 16 kündigt sich von Anfang an eine starke Runde an. „Ich habe solide vom Tee gespielt und die Approaches ganz gut an die Fahnen gebracht. Viele Birdiechancen waren aus 2 bis 3 Metern, dadurch habe ich mir die besonders schwierigen Putts meistens erspart und insgesamt nur 24 Putts gebraucht“, analysiert Brier.

Nach einem Abstecher in den Fairwaybunker und gezwungener Vorlage passiert am überlangen Loch 18 (Par 4, 443 m) das erste Bogey. Doch kaum auf den Backnine gelingt ein beeindruckender Birdie-Hattrick. Auf den Löchern 3 (Par 5, 619 m), 4 (Par 4, 407 m) und 5 (Par 3, 187 m) fallen drei Schlaggewinne in Serie. Dabei sind auch enorm lange Putts im Spiel: der Versuch auf der 4 fällt vom Vorgrün aus über 10 Meter; auf Loch 5 ist es ein 6-Meter-Putt, den der 43-jährige Wiener stopft. „Das fühlt sich natürlich super an. Es passiert aber irsinnig schnell und immer ein bisschen überraschend“, schildert Brier.
„Ich habe den ganzen Tag mein Score gut zusammengehalten und ein paar gute Saves gemacht. Das war auch wichtig“ Kurz vor Abschluss der Runde passiert auf Loch 8 der einzige Dreiputt und ein weiteres Bogey. Kaum ist die Annäherung schwächer, bricht der mittellange Putt über eine der riesigen Wellen weg. Dennoch: „Das wäre gut, wenn es Morgen mit den Birdies so weiter geht“, freut sich Brier auf die spannende Runde vor dem Cut, die er um 6 Uhr 35 MEZ in Angriff nehmen wird.

Bernd Wiesberger, der zweite Österreicher im Feld, hat mit 69 (-3) und als 24. ebenfalls hervorragende Chancen, den Cut zu schaffen. Es führen Steven O´Hara (SCO) und Jbe Krüger (RSA) mit 7 unter Par – drei Schläge vor Markus Brier.

 

 

23.11.2011 – Vorschau

Zweite Chance in Südafrika

Markus Brier startet diese Woche bei den South African Open im Serengeti Golf Club bei Johannesburg. Im knappen Qualifikationskampf für die Tourkarte 2012 ist es Briers voraussichtlich letztes reguläres Turnier der Saison.

Nach dem verpassten Cut vergangene Woche, ist Markus Brier auf Rang 116 im Race to Dubai zurückgefallen. Mit Preisgeld aus Südafrika – die SA Open ist Briers letztes Turnier im Jahr – könnte er sich die Zitterpartie und den drohenden Start bei der Q-School ersparen. Dennoch geht der 43-jährige Wiener mit gewohnter Routine in das 1–Millionen–Euro–Turnier: „Meine Stimmung ist nicht anders, als bei jedem anderen Turnier. Ich bin nicht nervöser und ich habe mein Vorbereitungs-Programm gut durchziehen können: Tranieren und Platz anschauen – alles wie gewohnt.“ Nach dem deutlich verpassten Cut vergangene Woche im Leopard Creek CC sind Brier und Caddy Max Zechmann ins Landesinnere nach Johannesburg weitergereist. „Mein Spiel von vergangener Woche muss ich komplett abhaken – da waren ein paar wilde Drives dabei“, so Brier.

Gespielt wird auf einem modernen Nicklaus-Kurs, der erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde, und vor allem mit trickreich ondulierten Grüns die European Tour Pros fordern wird. Brier: „Es ist ganz ähnlich wie in Fontana – breite, wellige Fairways und viele Bunker. Die Grüns haben viele kleine Wellen, und wenn man die Grüns nicht richtig trifft können sich sehr schwierige Putts ergeben.“ Durch die starken Regenfälle der vergangenen Nächte hat der ohnehin relativ lange Kurs noch mehr Schwierigkeit bekommen; andererseits: auf über 1700 Meter Seehöhe fliegen die Bälle deutlich weiter, als in der Tiefebene, oder an der Küste.

Auch der Start von Florian Prägant und Roland Steiner beim hochdotierten Mission Hills World Cup in China ist für Brier ein Thema: „Ich finde es toll, dass sich die Burschen qualifiziert haben. Das ist eine lustige Partie, und wenn alles gut geht ist sehr hohes Preisgeld möglich.“ Markus Brier und Martin Wiegele sorgten 2007 mit dem 5. Rang für das bisher beste Ergebnis für Rot-Weiss-Rote Spieler.