Saab Wales Open
The Celtic Manor Resort
2. bis 5. Juni
Preisgeld: 1,8 Mio. Pfund
Titelverteidiger: Greame McDowell (NIR)
03.6.2011 - 2. Runde
Aus dem Cut mit Doppelbogey
Mit 72 Schlägen (eins über Par) in der zweiten Runde der Wales Open im Celtic Manor Resort kann sich Brier zwar steigern, für den Aufstieg in die Preisgeldränge reicht es aber auf Rang 75 (+4) um zwei Zähler nicht. Neben einem Bogey und zwei Birdies spielt Brier in Runde 2 auch ein Doppelbogey.
„Es war ziemlich windig heute und mein Spiel war nicht schlecht. Aber mit dem Triplebogey gestern und einem Doppelbogey heute ist es nicht möglich, den Cut zu schaffen“, erklärt Brier.
Markus Brier geht von Loch 11 auf den Ryder Cup Platz von 2010. Nach einer Parserie akzeptiert er das erste und einzige Bogey auf Loch 14 (Par 4, 443 m). „Es war gegenwindig und ich habe das Loch als Par 5 angelegt. Das Bogey geht also in Ordnung“, so Brier. Am nächsten Loch (Nr. 15, Par 4, 345 m) kommt er mit dem Abschlag in Grünnähe und verwertet seine Chance zum ersten Birdie.
Ein schwerer und entscheidender Rückschlag trifft Brier am spektakulären Finishing-Hole (Nr. 18, Par 5, 526 m). Bei Rückenwind attackiert Brier beim zweiten Schlag mit dem Eisen 4. Vom erreichten Vorgrün rollt der Ball jedoch zurück ins Wasser und nach einem Dreiputt steht das Doppelbogey fest. Die Parserie auf den Frontnine wird unterbrochen durch Briers zweites Birdie. Auf Loch 7 (Par 3, 195 m) versenkt er den Birdieputt vom Vorgrün aus 10 Meter.
02.6.2011 - 1. Runde
Mit Triplebogey über Par
In der ersten Runde der Saab Wales Open scort Markus Brier 74 (+3) und platziert sich damit vorerst auf Rang 114. Ein Triplebogey auf Loch 14 trieibt das Score über Par.
„Mein Spiel war leider nicht sehr berauschend. Auf den ersten Neun sind mit starken Putts einige Parsaves gelungen. Dann habe ich mir mit den Eisen einige Chancen herausspielen können, aber es sind zu wenige Putts gefallen“, fasst Markus Brier sein Spiel nach der Runde zusammen. Während er seine zwei Bogeys mit zwei Birdies schnell wieder ausbessern kann, bringt ein Triplebogey auf Loch 14 (Par 4, 443 m) das Score drei Schläge über Par.
Der Abschlag auf dem wasser-gesäumten Monsterloch gerät ins Hindernis und Brier muss mit wenig Distanzgewinn droppen. Nach Rescue und 6er-Eisen führt Chip-Zweiputt zur Sieben. Brier eröffnet den Tag mit verfehltem Grün auf Loch 1 (Par 4, 425 m). Schon am nächsten Loch (Nr. 2, Par 5, 558 m) fällt der Birdieputt aus fünf Meter zum Ausgleich.
Auch sein zweites Bogey (Nr. 10, Par 3, 192 m) passiert nachdem er das Grün verfehlt hat. „Der Abschlag mit dem 5er-Eisen hat nur knapp das Ziel verfehlt, aber mir ist ein Schlag über den Bunker auf die kurze Fahne geblieben“, schildert Brier. Zuvor versenkt Brier einen langen Putt zum Birdie auf Loch 13 (Par 3, 173 m); gute Chancen aus 2 bis 3 Meter auf den letzten Löchern bleiben ungenutzt.
Mit zwei Doppelbogeys und vier Bogeys muss auch Bernd Wiesberger einige Rückschläge hinnehmen. Sechs Birdies verhindern aber ein schlimmeres Ergebnis als 73 (+2) und Rang 95. Martin Wiegele liegt nach 11 Löchern par und ist als 59. derzeit auf Cutkurs.
01.6.2011 - Vorschau
Mit frischem Schwung in Wales
Nach dem erfolgreichen Re-Ranking in seiner Mitgliedskategorie teet Markus Brier bei den SAAB Wales Open auf, die am Ryder Cup Kurs von 2010 im Celtic Manor Resort ausgetragen werden. Parallel dazu gehen diese Woche im GC Klagenfurt-Seltenheim die Kärnten Golf Open presented by Mazda im Rahmen der Challenge Tour über die Bühne.
Nach dem ersten von zwei Re-Rankings in seiner Mitgliedskategorie 11b rangiert Markus Brier auf Rang 13. Im Gegensatz zum Frühjahr hat er nun keine Probleme mehr, bei der Masse der European Tour Turniere im Sommer einen Startplatz zu bekommen. „Bis zum nächsten Re-Ranking in drei Monaten bin ich bei den meisten Turnieren fix dabei; das ist natürlich angenehm längerfristig planen zu können. Nächste Woche in Italien wäre ich knapp an der Linie, so bin ich fix dabei“, freut sich Brier über die Verbesserung seiner Ausgangssituation.
Auch diese Woche, bei besonders starkem Feld in Wales, hatte Brier keine Probleme, einen Startplatz zu bekommen. Am Ryder Cup Kurs des vergangenen Jahres erwartet die Spieler modernes Design und mit rund 6.750 Meter eine beeindruckende Länge. „Es gibt einige stark bewegte Fairways und große Bunkerlandschaften und in der Mitte drin hat es viel Wasser – eher ein amerikanisches Layout. Die Fairways sind nicht besonders eng und es gibt einige lange Par 4, so die 14 oder die 16 – da sind die Longhitter sicherlich im Vorteil, aber ich werde das schon hinbekommen. Mein Spiel fühlt sich genau so gut an, wie in den vergangenen Wochen. Es ist also alles möglich“, so Brier.
Im hochkarätigen Feld sticht Greame McDowell (NIR) als Titelverteidiger in Wales und amtierender US-Open-Champion hervor. Darren Clarke (ENG), Miguel Angel Jimenez (ESP) und Jungstar und Lokalmatador Rhys Davies (WAL) sind weitere klingende Namen im Kreis der Favoriten. Auch Martin Wiegele (AUT) – nach seiner tollen Performance in Wentworth vergangene Woche – und Bernd Wiesberger (AUT) teen im Celtic Manor Resort auf.

