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Sicilian Open

Donnafugata Golf Resort
17. bis 20. März
Preisgeld: 1 Mio. €

 

 

 

 

18.3.2011 - Runde 2

Kein Preisgeld auf der Insel


Mit einer weitern 73 (+2) verpasst Markus Brier den Cut bei den Sicilian Open. Auf Rang 93 (+4) fehlen derzeit zwei Schläge auf die Preisgeldränge. Drei Bogeys in Serie verhindern den Finaleinzug. Die zweite Runde ist in Gange, Briers Ausscheiden aber sicher.

Der erste von vier Schlagverlusten am Freitag passiert gleich auf Loch 1 (Par 4, 407 m). Versenkte Birdieputts auf den Löchern 4 (aus 5 Meter) und 6 (aus 3 Meter) bringen Brier unter Par. Um die Halbzeitmarke reiht sich ein Par nach dem andern.
Am frühen Nachmittag frischt der Wind dann deutlich auf, und prompt sind drei Bogeys auf Briers Scorekarte zu beklagen. Auf den Löchern 13, 14, und 15 verspielt den Start am Wochenende mit Fehlern im Wedgegame und mit einem Dreiputt.  

Brier: „Mein langes Spiel war nicht ganz so stark wie gestern, aber ganz OK. Das kurze Spiel war heute einfach nicht gut genug. Auf den ersten Neun ist es noch gegangen, aber auf den Backnine sind die Bogeys hintereinander mit Fehlern im Shortgame passiert.“

Trotz des massiven Rückschlages gibt der erfahrene Tourpro nicht auf, sondern spielt auf den Finishing-Holes noch einmal Birdiechancen heraus. Der Putt auf der 17 schrammt aus 3 Meter am Loch vorbei; auch der lange Putt am letzten Loch hätte eine Chance gehabt.

Mit hoher Fehlerquote rangiert derzeit auch Martin Wiegele außerhalb der Preisgeldränge. Deutlich besser ergeht es Bernd Wiesberger, der nach der Parrunde im Wind von Rang 21 (-2) in die Finalrunde geht. Die Führung übernimmt Anthony Wall (ENG). Bei 9 unter Par hat er zwei Schläge Vorsprung auf den Franzosen Raphael Jaquelin.

 

 

17.3.2011 - 1. Runde

Durchwachsener Einstieg

Mit einem Triplebogey und 73 Schlägen (2 über Par) schlägt sich Markus Brier am Eröffnungstag der Sicilian Open unter dem Wert seines Spiels. Als 86. muss er am Freitag um den Einzug in die Preisgeldränge kämpfen.

„Schade um das Score! Ich habe eigentlich ganz gut gespielt, nur die drei Löcher waren wirklich schlecht, und dafür habe ich auch ganz schön büßen müssen“, fasst Markus Brier den Tagesverlauf zusammen. Der Wiener in seinem 12. Jahr auf der European Tour trifft zwar 15 Grüns, lässt aber einige Mittellange Birdiechancen ungenützt. Das Triplebogey in der ersten Rundenhälfte kostet wertvolle Zähler, und mit zwei weiteren Bogeys verpuffen auch die drei Birdies vom Donnerstag.

Von Loch 10 in den Tag gegangen passiert ein erster Schlagverlust mit vertanen Abschlag und Bogey auf der 11 (Par 4, 393 m). Deutlich schlimmer kommt es auf Loch 16 (Par 5, 518 m), wo er nach der weiten Grünattacke seinen Ball nicht mehr findet. Es folgt ein Schlag in den Grünbunker, den er – aus unglücklicher Lage – erst nach dem zweiten Versuch wieder verlässt. Das erste von drei Birdies fällt auf Loch 18 (Par 4, 439 m) mit einem gelochten Putt aus sieben Meter.

Auf den einfacheren Frontnine überwiegen zwar die Birdies, richtig zufrieden kann Brier damit aber nicht sein: „Ich habe zwischendurch ganz gut an die Fahnen geschossen und viele Chancen gehabt; es wäre aber mehr drinnen gewesen“, so Brier. Mit Bridies auf den Löchern 6 (Par 4, 397 m) und 9 (Par 4, 354 m) gelingt im Finish eine verdiente Score-Korrektur, die Chancen auf den morgigen Cut öffnet. Um so mehr, als für die zweite Runde starker Wind angesagt ist, und Brier als Früher Starter davon eher weniger betroffen sein könnte. „Mal schauen wie es geht“, gibt er sich voll Tatendrang.

Die Österreichischen Tourkollegen, Bernd Wiesberger und Martin Wiegele, eröffnen stärker. Mit einer starken 69er-Runde (-2) geht der junge Burgenländer Wiesberger als 16. in den zweiten Durchgang.

 

 

16.3.2011 - Vorschau

Brier auf Sizilien

Nach einer knapp einmonatigen Spielpause startet Markus Brier diese Woche bei den Sizilien Open. Das 1-Millionen-Euro Turnier im Nobelresort ist neu am Turnierkalender und eröffnet die europäische Saison. "Der Platz ist sehr trocken also werden die Abschläge nicht so kritisch. Der Ball rollt lang und die Roughs sind nicht dicht. Es könnte aber sehr windig werden, und dann geht es ums kurze Spiel und die Puttleistung", schildert Brier die Verhältnisse im Donnafugata Golf Resort im Westen der Insel.

Während die Par 4 der Frontnine eher unspektakulär sind, sieht Brier die Schwierigkeiten eher auf der zweiten Hälfte des Kurses. "Die Backnine sind mit einigen Wasserhindernissen anspruchsvoller. Da ist mehr Dynamik in den Löchern." Die Grüns seien relativ klein, dafür nur schwach onduliert.

Brier hat in der Woche vor dem Turnier mit seinem Coach Claude Grenier in Ebreichsdorf trainieren können. Ob er an die starken Ergebnisse vor der Unterbrechung anschließen kann lässt er offen: "Die Form mitzunehmen ist im Golf nicht einfach und Trick dazu gibt es leider keinen. Die Trainingsrunde war aber schon ganz gut."