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South African Open Championship

Durban Country Club
16. bis 19. Dezember 2010
Preisgeld: 1 Mio. €
Titelverteidiger: Richie Ramsay (SCO)

 

 

 

18.12.2010 - Runde 2

Fehlerquote zu hoch


Markus Brier kommt in der zweiten Runde der South African Open auf sieben Birdies, bringt aber bei vier Bogeys nur die 69 (-3) ins Clubhaus. Als 76. (-1) verpasst er die 50 Aufstiegsränge um drei Schläge. Nach der Regenunterbrechung am Donnerstag werden bei reduziertem Feld am Sonntag zwei Finalrunden ausgetragen.


Es hätte die notwendige Aufholjagd werden können, die Markus Brier doch noch in die Preisgeldränge bei der 100. Ausgabe der South African Open gebracht hätte. Mit insgesamt sieben Schlaggewinnen wäre einiges möglich gewesen. Einerseits bringt Brier am Samstag die Bälle mit den kurzen Eisen durchwegs sauber zum Stock und locht andererseits einige lange Putts. Dem gegenüber stehen jedoch weiterhin Probleme von den Tee-Boxen. Wie an den ersten beiden Tagen, verzieht er seine Drives zu oft in die Büsche rings der Spielbahnen, und muss einige Male retourchippen.

„Schade! Sieben Birdies macht man nicht alle Tage. Und das Spiel war phasenweise richtig stark – vor allem das Putten. Möglich war´s, aber das Driven kostet mich momentan zu viel“, analysiert Brier, der auch am Samstag einige Zeit beim Ballsuchen in den Büschen verbringt.

Mit drei Birdies zu Rundenbeginn kann Brier sein Score früh in die richtige Richtung biegen. Es folgen die ersten Schlagverluste, die Brier aber mit eingestreutem Birdie unter Kontrolle hält. Ein Birdie-Hattrick auf den letzten Löchern reicht dann jedoch nicht mehr aus, die Preisgeldränge der besten 50 doch noch zu erreichen.

Wie Brier muss auch Martin Wiegele nach einer weiteren Parrunde und als 91. die Segel streichen. Von den drei gestarteten Österreichern schafft alleine der 25-jährige Bernd Wiesberger den Sprung ins Preisgeld. Nach 69 (-3) startet er am Sonntag als 40. in die beiden Finalrunden. Auch Ernie Els (RSA) scort am Samstag sieben Birdies; bleibt dabei jedoch ohne Bogey und schiebt sich damit zwei Schläge vor seinen schärfsten Konkurrenten Retief Goosen (RSA). Es scheint, als würde der Titel beim Traditionsturnier nur über die beiden südafrikanischen Routiniers zu erlangen sein.

 

16.12.2010 - Runde 1

Auftakt ohne Freude

Markus Brier beendet am Freitag seine erste Runde der South African Championship mit 74 (+2), und platziert sich damit auf Rang 108, also weit außerhalb der Cutränge. Nach der Regenunterbrechung am Donnerstag wird überlegt, die 100. Ausgabe des Traditionsturnieres auf drei Runden zu kürzen.


Wetterbesserung in Durban; doch Markus Brier kann mit seinem Score für die Auftaktrunde nicht zufrieden sein: „Das Wetter war heute wesentlich besser – kein Regen und nur wenig Wind“, so Brier. „Die schlechten Schläge waren richtig weit weg vom Ziel. Der Kurs ist relativ eng und wenn ich einen weggeschossen habe, bin ich gleich ziemlich im Abseits gelegen“, analysiert Brier, der mehr als einmal in die dichten Büsche neben den Fairways ballsuchen gehen muss.

Noch am Donnerstag absolviert der Fontana-Pro sechs Löcher im schweren Regen, bevor die erste Runde abgebrochen wird. Schon der erste Abschlag, der Drive ins Race to Dubai 2011, gerät rechts der Spielbahn und somit das erste von drei Bogeys auf die Karte. Mit einem Birdie auf der 3 (Par 5, 468 m) gelingt der Ausgleich. Schlimmer kommt es auf Loch 5 (Par 4, 420 m) wo er den Grünschuss verzieht und ein Doppelbogey hinnehmen muss.

„Die ersten Löcher am Freitag waren ganz gut, das erste Birdie heute ist aber erst am 10er gelungen“, schildert Brier die Parserie bis zum Turn. Auf Loch 10 (Par 5, 560 m) erreicht er das Vorgrün mit dem zweiten Schlag. Es folgt ein Bogey am gegenwindigen Loch 10 (Par 4, 480 m), wo er mit dem 5er-Holz das Grün verfehlt. Mit Birdie auf der 15 (6 Meter Putt) und Bogey auf der 17 (Drive rechts) gelingt auch auf den Finishing-Holes keine Verbesserung.

Bei dicht gedrängtem Feld liegt Bernd Wiesberger mit eins unter Par auf Rang 59. Martin Wiegele ist mit par 89ter. Brier-Foundation-Schützling Alex Haindl rangiert bei eins über Par auf Rang 100. Mit acht unter Par hat Retief Goosen (RSA) eine enorme Bestmarke gesetzt.  

 

15.12.2010 - Vorschau

Ein Klassiker zum Saisonauftakt


Nach der erfolgreichen Qualifikation über die Q-School startet Markus Brier in Südafrika in sein Race to Dubai 2011. Die 100. South African Open werden im Durban Country Club ausgetragen.

„Ich habe mit der vergangenen Saison abgeschlossen, jetzt wird ein neues Kapitel aufgeschlagen“, kommentiert Markus Brier das positive doch knappe Ergebnis der Final Stage. „Bei den ganz großen Turnieren werde ich nicht starten dürfen, umso wichtiger ist es, bei jeder Teilnahme das Bestmögliche herauszuholen. Die drei kommenden Turniere hier in Südafrika sind schon einmal wichtig“, so Brier, der mit Rang 31 in Kategorie 11b heuer mit suboptimalen Voraussetzungen startet. Interessante Option zur Teilnahme an den hochdotierten Events: mit einem Top-10-Ergebnis ist man automatisch für das nächste Turnier im Kalender qualifiziert.

Brier ist erst am Dienstag in Durban angekommen, das koloniale Schmuckstück direkt an der Küste ist für den 42-jährigen Wiener Neuland. „Max kennt den Platz gut. Er spielt sich eher kurz, ist zum Teil ordentlich eng und stark onduliert; typisch für einen alten Platz “, schildert Brier das für ihn nicht nachteilige Setup. Das ganze Wochenende über, ist mit starkem Wind und Regenschauern zu rechnen.

Mit Martin Wiegele, Bernd Wiesberger und Markus Brier sind heuer drei Österreicher im europäischen Golfzirkus unterwegs. „Je mehr Österreicher da sind desto besser. Bernd und Martin waren ja schon einmal auf Tour; die Situation ist also nicht ganz neu“, so Brier. Bei der Jubiläums-Ausgabe des Südafrikanischen Parade-Turnieres stehen die Lokalmatadoren im Mittelpunkt; die Major-Sieger Ernie Els, Louis Oosthuizen (amtierender Open-Champion) und Retief Goosen bilden die Speerspitze.
Auch Markus-Brier-Foundation-Schützling Alex Haindl (RSA), der vergangene Woche beim ersten Turnier der Saison sensationell 6. wurde (32.450 €), ist wieder am Start.