Zum Inhalt

Zur Navigation

 

Volvo Golf Champions

The Royal GC, Bahrain
27. bis 30. Jänner, 2011
Preisgeld: 1,7 Mio. €

 

 

 

30.1.2011 - 4. Runde

Rehabilitation gelungen


Mit fünf Birdies uns als einziger Spieler im ersten Flight beendet Markus Brier am Sonntag die Volvo Golf Champions mit 71 (-1).  Eine Verbesserung am Leaderboard (T67, +3) geht sich nicht mehr aus, doch machen die fünf Birdies vom Sonntag wieder Mut für nächste Woche.

„Heute wars deutlich besser. Ich habe einige Male wirklich gut hingeschossen, und nur mehr kurze Putts gehabt – aber auch die muss man machen! Es war nicht einfach zu spielen, und so kann ich mit den Bogeys leben“, resümiert Brier den einsamen Finaltag bei den Volvo Golf Champions.
Bei einer ungeraden Anzahl an Spielern in den Finalrunden, liegt es am Letztplatzierten die Runde vorne weg alleine zu absolvieren. Brier startet früh am Morgen und ist schon nach 2,5 Stunden mit dem zufriedenstellenden Tageswerk fertig.

Die Bogeys passieren mit Dreiputt auf Loch 4 (Par 5, 528 m), Schuss übers Grün auf die lange Fahne auf Loch 11 (Par 4, 323 m), Drive ins Rough auf Loch 15 (Par 4, 433 m) und bei hantigem Gegenwind auf Loch (Par 3, 192 m). „In der Früh wars noch fein zu spielen, dann ist ganz schöner Wind aufgekommen“, schildert Brier die fordernden Verhältnisse.
Die Birdies auf den Löchern 3 (Par 5, 528 m), 9 (Par 5, 494 m), 10 (Par 4, 292 m), 12 (Par 3, 133 m) gelingen mit tollen Approaches und Putts aus jeweils unter 1,5 Meter. Die starke Phase um den Turn – vier Birdies auf fünf Löchern – beendet er mit einem Schlaggewinn auf Loch 14 (Par 5, 537 m). Von fünf Birdies gelingen drei auf den durchaus fordernden Par-5. „Ich freue mich über die Einladung nach Quater, und es spricht nichts dagegen, dass ich nächste Woche besser finalisiere“, so Brier.

Martin Wiegele scort am Finaltag eine fantastische 64 (-8) und verbessert sich bis auf Rang 24. Paul Casey (ENG) setzt sich im spanndenden Finale gegen Miguel Angel Jiménez (ESP) und Peter Hanson (SWE) durch.

 

29.1.2011 - 3. Runde

9 auf der 15


Zwei Drives ins Wasser und insgesamt 9 Schläge auf Loch 15 (Par 4, 433 m) zerstören das Score für Markus Brier in der dritten Runde der Volvo Golf Champions. Nach 78 (+6) hält er vor der Finalrunde – als 67. – die Rote Laterne.  

„Zwei Pulls vom Tee und dann war der Tag gelaufen“, rekapituliert Markus Brier enttäuscht den frühen Rückschlag (Brier startet am Samstag von Tee 10). „Das Problem in solchen Fällen ist meistens, dass ich die Hüfte stehen lasse. Dann kommen der Oberkörper und die Arme von außen und der Ball maschiert links weg“, analysiert er die katastrophalen Momente am 15. Tee.
Als erstes der spektakulären Finishing-Holes hält das lange Par 4 für solche Fehler einen Teich auf der gesamten linken Fairwayseite bereit. Brier versenkt zwei Bälle, bevor er im Sand droppt – und von dort wiederum zwei Versuche benötigt um endlich das Fairway zu finden.

Von Loch 10 gestartet kommt Brier par zum 15er. Nach der 9 folgt ein unnötiges Bogey auf Loch 16 (Par 3, 192 m) – Miss aus unter einem Meter – und zwei Birdies auf den Löchern 17 und 18, wo er den Ball jeweils nahe zum Stock schießt.
Schwer gebeutelt laufen auch die Frontnine nicht nach Plan. Bogeys auf Loch 4 und Loch 7 beschließen den Weg zur 78 (+6). „Auch die langen Eisen waren heute tendenziell links – da war nicht mehr viel rauszuholen“, so Brier.

Mit der Parrunde (72 Schläge) fällt Martin Wiegele auf Rang 56 zurück. Während die bisherigen Leader relativ hoch scoren übernimmt Darren Clarke (NIL) mit -3 nach 8 vorerst die Führung. Die dritte Runde ist in Gange; Briers Ausgangsposition für die Finalrunde dürfte sich nicht mehr ändern.

 

 

28.1.2011 - 2. Runde

Knapp im Cut


Mit einer weiteren 71er-Runde (-1) rangiert Markus Brier zur Halbzeit der Volvo Golf Champions auf Rang 59 (-2). Nach drei Birdies auf den Backnine muss Brier zwei Bogeys in der zweiten Rundenhälfte hinnehmen.

Von Tee 10 in die zweite Runde gestartet, gelingen Birdies auf den Löchern 11, 14 und 18. Auf Loch 14 (Par 5, 536 m) bringt er den Ball mit dem zweiten Schlag auf das Grün und zweiputtet zum Birdie. „Ich war Anfangs ganz gut drauf. Im weiteren Verlauf war ich dann nicht mehr ganz so nah dran und hab wieder zu viele Putts gemisst – ähnlich wie gestern. Dass es zum Schluss noch einmal spannend wird, hätte ich mir gerne erspart“, fasst Brier seine Runde zusammen.

Schon zu Beginn der zweiten Rundenhälfte ist das erste Bogey zu beklagen. Er verfehlt auf Loch 1 (Par 4, 388 m) das Grün; chippt auf einen Halben Meter zum Stock – von wo der Save misslingt. „Total unmöglich, wie ich den verschieben konnte, ist mir ein Rätsel“, so Brier. Die fordernden Anfangslöcher absolviert er sonst par, bevor mit verzogenem Abschlag auf Loch 8 (Par 4, 421 m) und dem zweiten Bogey der Aufstieg in die Preisgeldränge noch einmal knapp wird. Mit einem Par am letzten Loch macht der 42-jährige Wiener eine Platzierung innerhalb der besten 60 Spieler jedoch klar.

Mit Martin Wiegele auf Rang 50 (-2) ist ein zweiter Österreicher am Wochenende am Start. Die Führung teilen sich derzeit vier Spieler bei 11 unter Par: Edoardo Molinari (ITA), Raphael Jacquelin (FRA), Miguel Angel Jiménez (ESP) und Peter Hanson (SWE) gehen mit einem Schlag Vorsprung auf das dichte Verfolgerfeld in den Moving Day.

 

 

27.1.2011 - 1. Runde

Chancenreich doch unbelohnt

Markus Brier hat seine starke Form zu den Volvo Golf Champions nach Bahrain mitgebracht. Zahlreiche vergebene Birdiechancen aus kurzer Distanz verhindern aber zum Auftakt ein besseres Score als 71 (-1). Brier rangiert mit drei Birdies und zwei Bogeys als 51. und hat gute Chancen beim hochkarätig besetzten Turnier den Cut zu schaffen.

„Mein Spiel war ganz solide. Ich habe nicht allzu viele Grüns verfehlt und einige gute Birdiechancen herausarbeiten können. Leider habe ich heute zu viele machbare Putts liegenlassen. Ich kann also nicht ganz zufrieden sein“, lautet Briers Bilanz zur Auftaktrunde.

Zwei schnelle Birdies geben die Richtung für den Tag vor. Auf Loch 2 (Par 3, 195 m) platziert er den Ball mit dem 4er-Eisen nah am Stock. „Ein super Schlag. Der hat von hinten so ausgesehen, als würde er reingehen“, schildert der 42-jährige Wiener. Mit präzisem Wedge folgt ein zweiter Schlaggewinn auf Loch 3 (Par 5, 528 m) bevor auf Loch 4 (Par 4, 445 m) ein Dämpfer mit dem ersten von zwei Bogeys passiert. Der Abschlag gerät in die wüstenartige Waste-Area links des Fairways und der Save aus drei Meter misslingt.

Mit hervorragnden Eisenspiel arbeitet sich Brier nun einige Birdiechancen mit kurzer Distanz zum Loch heraus, kann aber nur auf der 11 (Par 4, 323 m) verwirklichen. „Die Chancen waren da...“, so Brier.
Im fordernden Stretch der letzten Löcher, scheint er sich schadfrei halten zu können. Nach einem Ausflug in den Fairwaybunker auf Loch 17 (Par 4, 392 m) und verschobenen Parputt aus zwei Meter ist jedoch ein zweites Bogey zu notieren.

Wie Brier scort auch Martin Wiegele 71 (-1) wobei er drei Bogeys aus dem ersten Rundendrittel wieder ausbügeln kann. Das weitaus beste Score bringt Jonhan Edfors (SWE) mit 64 (-8) ins Clubhaus.

 

 

26.1.2011 - Vorschau

Mit Einladung nach Bahrain


Eine von sechs Einladungen des Sponsors geht diese Woche an Markus Brier. Die erstmals ausgetragenen Volvo Golf Champions im Royal GC von Bahrain sind neu im Turnierkalender und sollen ab nächster Saison als Wettspiel nur für European Tour Champions ausgetragen werden.

„Wahrscheinlich habe ich die Einladung bekommen, weil ich mit den China Open schon ein Volvo Turnier gewonnen habe – so etwas schaut immer gut aus für den Sponsor“, erklärt sich Markus Brier die durchaus überraschende Startberechtigung für den neuen Star im Desert Swing, der mit den abschließenden Dubai Desert Classic Mitte Februar nunmehr vier Turniere umfasst.

Bei der Proberunde am Dienstag konnte sich Brier einen Eindruck vom neuen Austragungsort machen: „Der Platz ist eine echte Herausforderung! Es hat viele Fairway-Bunker – entsprechend eng spielen sich einige Bahnen. Und dann die zum Teil riesigen Grüns: da sind Wellen drinnen – so etwas habe ich noch nicht gesehen! Mit den spektakulären Schlusslöchern, wird das sicher eine spannende Sache diese Woche.“ Verantwortlich für die turniergerechte Adaption des Resort-Kurses ist Colin Montgomery (SCO) und die toureigene Designagentur European Golf Design.

„Ich habe in der Golf Halle ein bisschen trainieren können und mein Spiel fühlt sich ganz gut an“, so Brier, der diese Woche einem hochkarätigen Feld gegenübersteht. 7 europäische Spieler aus den Top-30 der Weltrangliste sind am Start. Dazu teen der Rookie of the year 2010, Matteo Manassero (ITA), und der frisch berufene Ryder Cup Captain für 2012, José Maria Olazábal (ESP), auf.
Neben Markus Brier sorgt Martin Wiegele für den zweiten rot-weiß-roten Eintrag am Scoreboard.